Freitag, 28.09.2007

Deutsch-Russisches Haus: Veranstaltungen im Oktober

Deutsch-Russisches Haus Moskau, Malaja Pirogowskaja Str. 5, 119435 Moskau, Tel.: 246 90 90, http://www.drh-moskau.ru
01.10.07, 19.00 Klavierkonzert Roswitha Lohmer (Deutschland)

Roswitha Lohmer spielt Werke von van Beethoven, Liszt, Haydn, Brahms und Rachmaninoff. Ihre Ausbildung erhielt die in Leverkusen geborene Pianistin bei der Klavierpadagogin Raphael in Köln. Bereits im Alter von 17 Jahren führte sie das Klavierkonzert Nr. 1 von Chopin auf. Nach dem Abitur studierte sie an den Musikhochschulen München, Hamburg und Köln.

01.10.07, 20.30 Ausstellungseröffnung des Malers Wladimir Borisowitsch Koschelew

Wladimir Borisowitsch Koschelew (Dreith) ist Wolgadeutscher und von Beruf Musiker. Einen Großteil seines Lebens spielte er in führenden russischen Orchestern, viele Auftritte führten ihn auch ins Ausland. Die Bildende Kunst spielte in seinem Leben lange eher eine Nebenrolle, obwohl er immer Interesse für die Malerei hatte. Seit seiner Pensionierung arbeitet er nun verstärkt als Maler.

04.10.07, 19.00 «Kinodonnerstag im DRH». Serie „Deutsche Tonfilmklassiker“

Filmvorführung „Der Kaiser von Kalifornien“. Er gilt als der schönste deutsche Western, der je gedreht wurde: Trotz seines Pathos kommt „Der Kaiser von Kalifornien“ mit wenigen Dialogen aus und zeigt ein fuer deutsches Kino ungewöhnlich intensives Gespür für Landschaften.

07.10.07, 17.00 „Deutsche Feste und Bräuche mit Simone Hillmann“. Erntedankfest

Der Ursprung des Erntedankfests reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. In der katholischen Kirche ist das Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt. In evangelischen Gemeinden wird der Erntedank am Sonntag nach Michaelis (29. September) begangen. Wie das Fest in Deutschland gefeiert wird, erzählt Simone Hillmann.

14.10.07, 17.00 „Schätze der deutschen Kammer- und Vokalkunst"

Die Solistin Swetlana Usatschewa führt Werke von Mozart und Haydn auf.

15.10.07, 19.00 Ausstellungseröffnung. Malerei und Juwelierkunst der Familie Golikow

Die Malerei- und Juwelierkunst der Familie Golikow – Alexander und Katharina (Vater und Tochter) kann bis zum 26.10. besichtigt werden. Alexander Golikow ist einer der Gründer der modernen russischen Juwelierschule. Er entwickelte seinen eigenen, unverwechselbaren Schmuckstil – die Technik des Ringflechtens. Katharina hat eine weitere Richtung entwickelt – sie kombiniert verschiedene Techniken und Materialien und setzt die Tradition des Vaters fort. Die Werke sind begehrt bei Sammlern in Russland, Deutschland, den Niederlanden und Österreich.

18.10.07, 19.00 «Kinodonnerstag im DRH». Serie „Deutsche Tonfilmklassiker“

Filmvorführung „Münchhausen“. Der einzige wirkliche Fantasy-Film und zugleich die teuerste Produktion des NS-Kinos entstand 1943 zum 25-jährigen Jubilaum der Ufa. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Barons von Münchhausen, teilweise basierend auf der literarischen Vorlage der bekannten Lügengeschichten.

24.10.07, 19.00 Deutsche Dichter in der Musik von Schumann und Mendelssohn

Das föderale Zentrum der deutschen Kultur lädt ein zum Abend „Die Werke der deutschen Dichter im Schaffen von R. Schumann und F. Mendelssohn. Walzer und Tango der 20-30 Jahren “; aufgeführt und begleitet von Katharina Schell (Leipzig).

28.10.07, 17.00 Konzertprogramm „Geschichten aus dem Wienerwald“

Unter der Leitung von Alexandra Neronowa werden Werke der Komponisten – Mozart. van Beethoven, Schumann, Kreisler und Strauß aufgefuhrt.

30.10.07, 19.00 Ausstellungseröffnung der Malerin Olga Matisch

Fester Bestandteil der Kulturarbeit im Deutsch-Russischen Haus in Moskau sind Gemäldeausstellungen. Neben Konzerten, Lesungen und anderen Veranstaltungen laden wir Sie auch recht herzlich zu dieser Ausstellung ein, die bis zum 9.11. besucht werden kann.

31.10.07, 19.00 490 Jahre Reformation, 485 Jahre Neues Testament auf Deutsch

Im 490. Jubiläumsjahr der Reformation und zum 485. Jahrestag der Übersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther ins Deutsche, lädt das Deutsch-Russische Haus zu einem Kurzdokumentarfilm über Martin Luther ein, anschließend folgt eine Diskussion über Religion, Reformation und Luthertum mit dem Pfarrer der Moskauer Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul.

Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation ein.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung und Diskussion bitten wir Sie, sich beim Koordinator der Kulturarbeit über die im Flyer angegebenen Telefonnummer oder per mail anzumelden. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen!