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Vera Bagaliantz findet den Himmel über Moskau faszinierend (Foto: privat)
Vera Bagaliantz findet den Himmel über Moskau faszinierend (Foto: privat)

Bagaliantz, Vera. Leiterin der kulturellen Programmarbeit, Goethe-Institut Moskau

  • „Ich bin in Moskau, weil das Goethe-Institut mich nach Moskau versetzt hat. Aber ich wollte natürlich auch selbst hierher. Als Slawistin hatte ich immer Interesse an Russland.”

  • „Ich schätze an Moskau - Ich bin ja erst seit kurzem da, aber wenn es schon etwas gibt, was mich fasziniert, dann ist das der Himmel über Moskau. Es gibt den Film „Der Himmel über Berlin“, und ich bin von dem Himmel über Moskau fasziniert, solche Farben habe ich noch nirgendwo gesehen. Jedenfalls im Sommer, wie er im Winter aussehen würde, weiß ich noch nicht. Ich wohne in der elften Etage, und es ist viel schöner als Fernsehen, abends den Himmel zu sehen.

  • Außerdem schätze ich das kulturelle Angebot Moskaus. Für mich als Zuständige für Kulturprogramme ist das besonders wichtig. Wenn ich die Afischa oder andere Veranstaltungszeitschriften lese, staune ich, wie viel man hier anfangen kann. Mich freut auch sehr, dass die deutsche Kultur in Moskau so präsent ist, zum Beispiel in den Bereichen Film und Musik. Das bedeutet für uns, dass daran Interesse besteht.”

  • „Ich kann nicht leiden an Moskau - Dazu bin ich zu kurz hier. Im Moment gibt es nichts, was ich nicht leiden könnte. Ich bin viel zu neugierig, und das zu beurteilen liegt mir sowieso nicht.

  • „Meine Lieblingsrussen sind - Ich gehöre zu den vielen Menschen, die Tschechow sehr mögen. Puschkin ist natürlich auch zu nennen. Die Klassiker bleiben. Und aus dem modernen Kulturleben würde ich jetzt noch niemanden nennen, ich muss mich hier noch ein bisschen einfinden.”

  • Lebenslauf und Laufbahn:



    1950 in Berlin geboren

    Studium der Slawistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin.

    Im Rahmen des Studiums die Sowjetunion dreimal besucht. So war ich in den 70er Jahren zweimal in Leningrad und einmal als Koordinatorin des Projekts „Altrussische Städte” in mehreren Ortschaften des Landes, darunter zum Beispiel in Nowgorod und Petrosawodsk, Kischi, und anderen.

  • Seit 1980 beim Goethe-Institut, zuerst aber im Sprachbereich. Ich dachte früher, dass ich in diesem Bereich arbeiten werde, weil es an den Goethe-Instituten weltweit mehr Stellen für die Spracharbeit gibt und weniger für die Kultur.

    Mein erster Posten war dann an einem ganz kleinen Institut in England. 1993 wurde ich nach Minsk versetzt, um dort eine Stelle des Instituts zu gründen. Dieses Institut habe ich fünf Jahre lang geleitet. Danach ein halbes Jahr in Schweden, Göteborg, ein halbes Jahr in der Zentrale und schließlich acht Jahre lang als Institutsleiterin in Warschau. In Moskau seit Juli 2007.


  • Organisationsprofil:


    Förderung der deutschen Sprache und Kultur im Ausland und der interkulturellen Zusammenarbeit.

  • Zukunftspläne:



    Ich bin neu hier und habe im Rahmen meiner Arbeit natürlich sehr viel vor. Ich möchte zum Beispiel erreichen, dass wir nicht nur die deutsche Kunst zeigen, sondern auch an den Fragestellungen und an künstlerischen Projekten mehr mit den Russen zusammen arbeiten. Dass deutsche und russische Künstler etwas gemeinsam produzieren, ob im Theaterbereich oder Tanz. Dazu gibt es bereits viele Überlegungen und Pläne.

  • Mein weiteres Vorhaben ist, zu einer intensiveren Übersetzung deutscher Literatur ins Russische beizutragen. Unser Schwerpunkt werden dabei die Migration und die Migrantenliteratur sein. Das Thema ist denn auch für Russland aktuell. In Deutschland gibt es den Chamisso-Preis für die Migranten, die auf deutsch schreiben. Es ist also unsere Absicht, die Chamisso-Preisträger in Russland im Rahmen einer Tournee zu präsentieren.

    Für mich persönlich plane ich dagegen nicht viel, sondern genieße die Gegenwart. Ich weiß nur, dass ich in diesem Teil der Welt sehr gern bis zu meinem Ruhestand arbeiten würde. Und ob es dann in Moskau, also in Rusland, oder einem anderen slawischen Land ist, ist mir ziemlich egal.

    Was ich vielleicht aber doch vorhabe, ist Russland und die GUS wieder zu bereisen. Während meiner Studienaufenthalte war ich in Kiew, Riga, Tallin, Taschkent, Samarkand, Tbilisi, Baku. Ich habe also relativ viel gesehen, seit den 70ern hat sich aber so vieles verändert. Hoffentlich erlaubt es mir meine jetzige Tätigkeit, diese Orte wieder einmal wieder zu besuchen.

  • Familie in Moskau:



    Nein.

  • Russisches Lieblingsgericht



    Ein guter russischer Borschtsch, nicht der ukrainische und nicht der polnische. Der polnische Borschtsch hat zum Beispiel Kümmel und Würze drin, ist aber ohne jedes Gemüse. Dagegen ist der russische Borschtsch mit Roter Beete, Moorrüben, Kartoffeln, einem Stück Fleisch und natürlich der guten Sauren Sahne Smetana einfach großartig.

  • Russisches Lieblingsgetränk



    Tee mit Warenje. Warenje gibt es bei uns einfach nicht, unsere Marmelade finde ich nicht so flüssig und lecker.

  • Wahlspruch/ Motto



    Es gibt ein russisches Sprichwort, das ich fast von Klein auf kenne: „Tische jedesch – dalsche budesch”. Das bedeutet ungefähr „Man soll nichts überhasten” oder „Gut Ding braucht Weile”, aber Eins zu Eins ist es nicht zu übersetzen. Dieser Spruch hat mir auch früher immer gut gefallen, jetzt habe ich ihn aber wirklich verinnerlicht.

  • Die Website:



    www.goethe.de

  • (Aktualisiert am 18. Dezember 2007)

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