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| Volles Haus herrschte auf der Versammlung der österreichischen Geschäftswelt in Moskau (Foto: Ballin/.rufo) | |
Donnerstag, 26.02.2009
Österreicher planen „Expansion“ nach Petersburg
Moskau. Das fünfte Treffen des "Austrian Economic Forum" im Moskauer Club Petrowitsch war ein voller Erfolg. Nun wollen die Österreicher im März ein Gastspiel in Petersburg einlegen. Der Termin ist wohl der 24. März.
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160 Gäste kamen am Mittwochabend ins Petrowitsch. Damit ist der Keller auch an seiner Kapazitätsgrenze angelangt – mehr geht nicht rein. Ein Großteil der Besucher sind inzwischen Stammgäste des Austro-Treffs. Einige Neugierige waren aber doch neu hinzugekommen.
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Milliardenprojekt Breitspurbahn interessant für Österreich Möglicherweise auch wegen des interessanten Themas: Die Österreichischen Bundesbahnen gaben Auskunft über das Milliardenprojekt Breitspurbahn. Bis Wien wollen die Russen auf ihrer Spurbreite von 1520 Millimeter fahren. Die Österreicher sind dafür, denn es winken neue Arbeitsplätze im Logistik-Bereich.
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Laut Andreas Fuchs, dem Leiter der ÖBB-Strategieabteilung können 5.000 bis 7.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Derzeit ist eine Planungsgruppe der vier beteiligten Länder (Österreich, Slowakei, Ukraine, Russland) damit beschäftigt, ein Konzept zur Verwirklichung des Projekts zu entwickeln. Die Kosten sind allerdings auch gewaltig – allein für Österreich werden wohl 4 Mrd. Euro fällig.
Langfristig werden sich die Kosten rentieren, ist Fuchs überzeugt, denn die Breitspur könnte pro Jahr 17 bis 18 Mio. Tonnen Güter aus dem russisch-asiatischen Raum an die Donau bringen.
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Geschichte eines Gefangenenlagers Die Breitspurbahn war allerdings nicht das einzige Thema des Abends. Vorgestellt wurde zudem eine Ausstellung über die Geschichte eines russischen Kriegsgefangenenlagers in Österreich. An der Stelle des Lagers aus dem 1. Weltkrieg ist inzwischen eine moderne Siedlung entstanden. Die Ausstellung wird derzeit in Österreich gezeigt, soll aber auch nach Moskau und St. Petersburg kommen.
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Nach St. Petersburg kommen wird auch das AEF. Das nächste Treffen findet voraussichtlich am 24. März in der Newa-Metropole statt. Anschließend geht es regulär in Moskau am 2. April weiter.
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