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| Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen, was übrig bleibt. Vom Spargel blieb nichts übrig für den Fotografen (Foto: Ballin/.rufo) | |
Montag, 26.05.2008
Deutscher Spargel schmeckt auch in Moskau gut
Moskau. Deutsche sind in Russland wegen vieler Qualitäten bekannt. Die feine Küche gehört freilich eher nicht dazu. Doch nach dem Spargelessen in Moskau dürften einige Russen auf den Geschmack gekommen sein.
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Der Spargel habe ihm sehr gut geschmeckt, bekennt Michail Denissow. Mit seiner ganzen Familie, Frau und zwei Töchtern, ist der russische Transportunternehmer zum Spargelessen im Lokal „Moros“ gekommen. Alle vier waren begeistert. Doch nicht nur sie, auch die Moskauer deutsche Gemeinde freute sich über den Schmaus
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Spargelessen folgt der Grünkohlfahrt Organisiert hatte das Gaumenfest Dietmar Ertelt. Der Bremer hat sich in der deutschen Gemeinde bereits einen Namen gemacht, nachdem er zweimal die Grünkohlfahrt in Moskau organisiert hat.
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Der Erfolg dieser Veranstaltung hat ihn nun bewogen, eine weitere deutsche Ess-Tradition nach Russland zu „exportieren“. In Russland ist der Spargel weitgehend unbekannt. Das „weiße Elfenbein“ wird in den Moskauer Supermärkten allenfalls eingelegt in Dosen angeboten.
Frischer Spargel aus Deutschland nach Moskau eingeflogen Deshalb habe er den Spargel aus Deutschland einfliegen müssen, berichtet Ertelt. „15 Kilo Spargel habe ich im Flugzeug mitgebracht, dazu noch eine große Menge an Sauce und Schinken“, erzählt er.
Schon aus diesem Grund war die Anzahl der Teilnehmer von vornherein beschränkt. Für die 30 Gäste reichte der Spargel gerade aus. Innerhalb kürzester Zeit war das Gemüse weg.
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Dennoch waren die Gäste zufrieden. Nach Spargelcreme-Suppe, dem Stangenspargel mit Schinken oder Schnitzel sowie einem leckeren Eis als Dessert stellte sich allgemeine Zufriedenheit ein. In lockerer Runde wurde geplauscht und über deutsch-russische Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutiert.
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Veranstalter Dietmar Ertelt hat bereits das nächste Ziel anvisiert. „Im Juni oder Juli ist Matjes-Zeit. Die Tradition würde ich auch gern in Russland bekannt machen“.
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