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| Diskussionsveranstaltung mit Gerhard Schröder in Moskau (Foto: mig/.rufo) | |
Montag, 15.03.2010
DRF in Moskau vereint Zivilgesellschaft und Wirtschaft
Moskau/Berlin. Ein breiter Freiraum zum Denken und Argumentieren - so sieht sich das Deutsch-Russische Forum. Zum Mitgliedertreffen in Moskau kamen 140 Menschen, fast 700 zu der anschliessenden Diskussionsveranstaltung mit Ex-Kanzler Schröder.
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Erst hatte man getrennt getagt - 140 Teilnehmer beim Mitgliedertreffen des Deutsch-Russischen Forums im Moskauer Hotel Baltschug-Kempinski und etwa 500 Mitglieder der deutsch-russischen Aussenhandelskammer (AHK) im Swissotel - dann vereinte man sich zur Diskussion über die russisch-deutschen Perspektiven.
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Auf dem Podium Gerhard Schröder, Gründungsvater des Petersburger Dialogs und Severstal-Chef Alexej Mordaschow, moderiert Ernst-Jörg von Studnitz, Vorsitzendem des Deutsch-Russischen Forums (DRF).
Produktive Paralellität und Verbindung Diese produktive Parallelität und Verbindung von Wirtschaft und Zivilgesellschaft wolle man auch in Zukunft beibehalten, sagt Martin Hoffmann, Geschäftsführer des DRF hinterher. "Das ist das optimale Format".
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So wie die meisten Jahresversammlungen des Petersburger Dialogs parallel zu den Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen stattfänden, so solle nun zukünftig das jährliche DRF-Mitgliedertreffen in Moskau auf den gleichen Tag, wie die Mitgliederversammlung der AHK gelegt werden.
Schröder entscheidet sich für den übergreifenden Freiraum Gerhard Schröder habe auch einige Einladungen aus Wirtschaftskreisen gehabt, habe sich aber dafür entschieden, vor DRF und AHK aufzutreten. Hier sei ein übergreifender Freiraum zum Denken und Argumentieren, sagt Martin Hoffmann. Und die Probleme - wie zum Beispiel die hochbürokratischen Registrierungsregeln bei Inlandsreisen in Russland - seien ja sowieso für alle Beteiligten gleich.
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Schröder habe jedenfalls mit seiner Rede "genau den Punkt getroffen", so Hoffmann zufrieden. So auch mit dem Vorschlag, zwischen EU und Russland nicht nur einen neuen Partnerschaftsvertrag auszuhandeln, sondern eine Assoziierung von EU und Russland anzustreben.
Assoziierungsabkommen Russland-EU vorgeschlagen Europa müsse Russland an sich binden, wenn die Europäer auch in Zukunft Akteure auf der Weltbühne sein wollen, hatte Schröder gesagt. Europa braucht Russland, Russland braucht Europa in vielerlei Hinsicht.
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"Das ist realistisch", kommentiert Martin Hoffmann. Und es gehe in dieselbe Richtung wie die Medwedew-Initiative eines neuen europäisch-russisch-amerikanischen Sicherheitspaktes, vor zwei Jahren vorgetragen von dem
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russischen Präsidenten Dmitri Medwedew bei seiner ersten Auslandsreise in Berlin auf einer Grossveranstaltung des DRF, die jetzt endlich in der internationalen Diskussion angekommen ist.
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