Mittwoch, 05.12.2012

Erfolgreicher Weihnachtsmarkt an der Deutschen Schule

Die Kleinen stimmen zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts "O Tannebaum" an (Foto: Haidinger/.rufo))
Moskau: Das Schneechaos hat den Andrang auf den Weihnachtsbasar der Deutschen Schule Moskau nicht gebremst. Viele Angehörige und Besucher waren diesmal schon lange vor der offiziellen Eröffnung auf dem Schulhof.
Schon ab 12.30 Uhr versammelten sich die ersten Gäste im Hof der Deutschen Schule Moskau. Mit Leberkäse, Nürnberger Würstchen, Erbseneintopf oder Pommes stärkten sie sich für das zu erwartende Gedränge. An Getränken gab es Glühwein, Kinderpunsch oder Tee.

Beim Essen im überdachten Außenbereich wurden dann die ersten Kontakte geknüpft. Die meisten Gäste kannten sich ohnehin.

Botschafter kommt „immer gern“


„Ich bin selbst nicht gerne zur Schule gegangen,“ wartete bei der Eröffnungsrede um 14.00 Uhr der deutsche Botschafter Ulrich Brandenburg mit einem Geständnis auf. „Doch hierher komme ich immer gerne“, fügte er hinzu.

Ob die Schüler ebenso gern immer zur Deutschen Schule kommen, sei dahin gestellt, an diesem Tag auf jeden Fall waren sie mit Freuden im Haus. Gleich nach der Rede des Botschafters stimmten die Kinder der Klasse 2 B das Weihnachtslied Oh Tannenbaum, die Weihnachtsstimmung stieg.

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Andrang an den Ständen


Kurz nach der offiziellen Eröffnung konnten die vielen Besucher die einzelnen Verkaufs- und Themenstände unsicher machen. In der zweiten Etage wurde in den einzelnen Klassenzimmern gebastelt oder gemalt, in der ersten Etage der Deutschen Schule Moskau konnten sich die Kleinen im Geisterhaus gruseln oder man traf sich im CupKing-Cafe .

Im Foyer wurden Verpflegungsbons und Gewinnlose verkauft, Dresdner Stollen und Weine angeboten. Ein Highlight war aber der mit besonders viel Liebe eingerichtete Bayern Stand. Hübsche Mädels im Dirndl bedienten die durstigen Gäste mit dem heimischen Gerstensaft.

Der bayrische Stand: Nicht nur die Brezeln sahen verlockend aus (Foto: Haidinger/.rufo)

„Gibts schon a Bier“...?


Mit „Gibts schon a Bier“ wurden die Damen dann um 14.00 Uhr rasch aufmerksam gemacht, dass es schon losgeht und mit einem sympathischen halb bayerischen „jo kloar“ wurde auch dieser Stand eröffnet.

Im Aquarium, der Raum dürfte den Namen durch seine vielen Fenster haben, wurden die beliebten und handgemachten Adventskränze verkauft. Zugegeben, bei Preisen jenseits von 45 Euro für einen Kranz staunte man nicht schlecht, jedoch erlag man dem Charme des Verkaufspersonals der 11. Klasse ebenso schnell und bald.

Österreich mit oberösterreichischem Wodka


Auch das Nachbarland Österreich hatte zwei Stände und Köstliches aus der Heimat zu bieten. Mozartlikör, Kürbiskernöl, Fruchtsäfte, oberösterreichischer Wodka oder auch die schnell ausverkauften Mannerschnitten wurden für den guten Zweck verkauft. Kurz wurde auch die österreichische Botschafterin Margot Klestil-Löffler beim Shoppen erwischt.
Die Einnahmen kommen auch diesem Jahr zu großen Teilen wohltätigen Zwecken zugute.

(Dietmar Haidinger/.rufo)