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Russland-Aktuell
Die Netzeitung von .RUFO
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| Mittwoch, 28.01.2009 | |||
Matthias Warnig soll in den Aufsichtsrat von Gazprom |
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Erst vor zwei Wochen ist Gerhard Schröder, der beim Pipelinekonsortium Nord Stream (verlegt die Ostsee-Pipeline) den Aufsichtsrat führt, zusätzlich in den Aufsichtsrat des britisch-russischen Ölkonzerns TNK-BP gewählt worden. Schröder ist einer der drei so genannten „unabhängigen Aufsichtsräte“ bei TNK-BP. Nun winkt seinem Kollegen Matthias Warnig ein ähnlich lukratives Angebot. Er soll angeblich den Posten des jüngst verstorbenen Boris Fjodorow im Aufsichtsrat von Gazprom einnehmen. Gazprom soll die Kandidatur Warnigs selbst vorgeschlagen haben. Der 53-jährige Lausitzer hat wohl schon zugestimmt. Bunte KarriereWarnig war Medienberichten zufolge zwischen 1974 – 1990 für das MfS (Stasi) tätig. Anschließend arbeitete er für die Dresdner Bank und baute dort das Russlandgeschäft mit auf. In Petersburg soll er gute Kontakte zum jetzigen Regierungschef Wladimir Putin geknüpft haben. Schon im Jahr 2005 wollte sich Warnig in den Aufsichtsrat von Gazprom wählen lassen. Damals scheiterte seine Kandidatur allerdings. Seit 2006 ist Warnig Geschäftsführer der Nord Stream AG. Kaum Änderungen bei Gazprom geplantNeben Warnig soll es nach Angaben von Gazprom allerdings noch weitere Anwärter auf en Posten des einzigen unabhängigen Aufsichtsrats geben. Weitere Änderungen sind in dem Führungsorgan nicht vorgesehen. Vize-Premier Viktor Subkow, der im vergangenen Jahr Präsident Dmitri Medwedew als Aufsichtsrats-Vorsitzender abgelöst hat, wird wohl in seinem Amt bestätigt. Auch der deutsche Energieversorger E.on Ruhrgas wird weiter traditionell Burckhard Bergmann nominieren. |