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| Soll die Geschicke des Joint Ventures Energy Consulting Rödl künftig mitmanagen: Manfred Janoschka (Foto: Ballin/.rufo) | |
Freitag, 01.06.2007
Rödl und Partner gründet Joint Venture in Russland
Moskau. Die Consultinggesellschaften „Rödl & Partner“ und „Energy Consulting“ gehen künftig gemeinsame Wege. Das Joint Venture Energy Consulting Rödl soll sich vor allem um Mittelständler aus Russland kümmern.
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„Wir wollen an den Chancen des russischen Marktes teilhaben“, erklärte der Osteuropachef bei Rödl & Partner, Jens Jungmann. Dazu sollen russische Ressourcen mit deutschem Organisationstalent zusammengebracht werden. Es sei bei einem Joint Venture wie in einer Ehe: Jeder müsse etwas einbringen, fügte Jungmann hinzu.
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Rödl bietet internationalen Standard
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Von deutscher Seite ist es vor allem die Kenntnis internationaler Audit-, Buchhaltungs- und Consultingstandards. „Wir erwarten von unserem Partner Rödl Technologie und Qualität“, meinte der Vorstandsvorsitzende von Energy Consulting, Michail Ponomarjow.
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Das konnte Christian Rödl, Sohn des Firmengründers Bernd Rödl, versprechen. Seit 1977 gibt es das Unternehmen schon und hat inzwischen 71 Filialen in 32 Ländern. „Wir bieten Audit sowie Rechts- und Steuerberatung auf internationalem Niveau“, erklärte Rödl. Auch in Russland ist Rödl seit längerem aktiv, allerdings hat sich das Unternehmen bislang ausschließlich auf die Beratung deutscher und westeuropäischer Gesellschaften in Russland fokussiert.
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Energy Consulting ist Kenner des russischen Markts
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Energy Consulting bringt seinerseits nicht nur russische Klienten und ein breites Beziehungsgeflecht, sondern auch eine ausgezeichnete Kenntnis des russischen und GUS-Markts mit. Zudem ist das Unternehmen mit dem russischen Steuer- und Rechtssystem eng vertraut.
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Das Gemeinschaftsunternehmen hat einen geplanten Jahresumsatz von „nicht weniger als zehn Millionen USD“. Etwa 200 Mitarbeiter sollen sich bei Energy Consulting Rödl engagieren. Ziel sei es, vor allem russische Mittelständler zu gewinnen, die sich im Ausland präsentieren wollen, um Partner oder Investoren zu finden, erklärte einer der künftigen Manager des Joint Ventures, Manfred Janoschka.
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Freilich sind auch die russischen Großkonzerne als mögliche Klientel im Visier. „Wir werden wohl nie den Jahresabschlussbericht von Gazprom machen. Aber wir können Gazprom wohl bei der Vorbereitung dieses Berichts helfen“, sagte Janoschka gegenüber Russland-Aktuell.
(ab/.rufo/Moskau)
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