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| Oberbürgermeister Erwin und IHK-Chef Eschenbaum standen Rede und Antwort (Foto: Jahn/.rufo) | |
Dienstag, 23.05.2006
Russland ist die Nummer eins für Düsseldorf
Moskau. Bei den diesjährigen Tagen der Düsseldorfer Wirtschaft in Moskau lag der Schwerpunkt auf den Branchen Bau, Immobilien und Dienstleistungen. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rhein und Moskwa boomen.
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„Für deutsche Unternehmen ist Russland mittlerweile der interessanteste Wirtschaftspartner – noch vor Indien und China“, erklärte Gerhard Eschenbaum von der Düsseldorfer Industrie- und Handelskammer vor Pressevertretern im Moskauer Swissotel. Das gelte auch für die nordrhein-westfälische Wirtschaft. Im vergangenen Jahr seien die Exporte vom Rhein nach Russland um mehr als 37 Prozent gestiegen.
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Rheinischer Kupfer auf Moskaus Dächern
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„An den diesjährigen Tagen der Düsseldorfer Wirtschaft in Moskau nahmen 40 deutsche Unternehmen teil. Schwerpunkte bildeten die Branchen Bau, Immobilien und Dienstleistungen“, so Eschenbaum. Viele fruchtbare Gespräche seien geführt worden und es gebe auch konkrete Ergebnisse. So werden bald Kupferdächer der Firma Rheinzink in der Moskauer Abendsonne funkeln.
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Außenhandelskammer als Katalysator
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„Ende dieses Jahres wird in Moskau eine Außenhandelskammer eröffnet. Wir können dann noch unmittelbarer miteinander kommunizieren. Ich gehe davon aus, dass das den sowieso schon guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Düsseldorf und Moskau einen weiteren Impuls geben wird“, zeigte sich Eschenbaum überzeugt.
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Der stellvertretende Moskauer Bürgermeister Viktor Korobtschenko unterstrich die Bedeutung der Beziehungen für die Moskauer Bürger. „Von unserer Zusammenarbeit profitieren die Moskauer Bürger täglich – oftmals ohne es zu wissen. Wir haben zum Beispiel dafür gesorgt, dass die Großhandelskette Metro hierher gekommen ist. Das bringt Arbeitsplätze und auch Steuereinkünfte“, so Korobtschenko pragmatisch. „Wir werden diese Beziehungen auch in der Zukunft zum Wohl der Städte und ihrer Bürger ausbauen.“
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Brot und Spiele
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Und da Geld allein auch nicht glücklich macht, vereinbarten die Städte für das kommende Jahr ein umfangreiches Kulturprogramm. Zum 15-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft sind unter anderem Kooperationen zwischen den Opernhäusern und zwischen Museen geplant.
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(cj/.rufo)
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