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| Blau macht gut sichtbar Werbung für seine neue Hörgeräte-Firma. | |
Donnerstag, 09.06.2011
Schon gehört: Deutsche Hörgerätefirma in Moskau
Moskau. Mit lautem Rattern fährt die Metro in die Station ein. Moskau ist keine Stadt der leisten Töne. Der Lärm ist gesundheitsschädigend, viele Russen haben Hörprobleme. Eine deutsche Hörgerätefirma hat den Bedarf erkannt.
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Laut dem russischen Gesundheitsministerium nimmt die Zahl der Hörgeschädigten in Russland ständig zu. Rund 13 Millionen Menschen im Land sind davon betroffen. In den Großstädten sind es pro Kopf doppelt so viele Einwohner, die sich an den Ohrenarzt wenden müssen.
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Ständiger Lärm in Moskau Vor allem in Moskau müssen die Menschen mit einer steten Reizüberflutung kämpfen. Der Straßenlärm ist für jeden Moskauer schon fast zur gewohnten Geräuschquelle geworden. Hinzu kommen Baulärm und das ständige Rauschen, das größeren Menschenansammlungen inne zu wohnen scheint.
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Die Moskauer Metro ist eine der lautesten U-Bahnen weltweit. Die Geräuschbelastung kann in Stoßzeiten 90 – 100 Dezibel erreichen. Viele Jugendliche versuchen, das Rattern durch Musik aus dem Kopfhörer zu übertönen, eine gefährliche Flucht aus der Realität.
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Kopfhörer schaden dem Gehör auf Dauer „Jugendliche, die ständig mit Mp3-playern herumlaufen, gehören zur Risikogruppe“, erklärt der Wissenschaftler Sergej Kerbabajew. Gerade bei Jugendlichen ist der Grad der Ertaubung höher als in früheren Jahren.
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Revolution des Hörens in Moskau Die Ursachen der zunehmenden Taubheit der russischen Bevölkerung kann Bastian Blau nicht bekämpfen, aber immerhin kann er die Folgen lindern. Der Diplomkaufmann und Hörgeräteakustikermeister hat langjährige Erfahrung in deutschen Firmen gesammelt, u.a. bei „KIND Hörgeräte“ und Siemens.
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Nun verspricht er den Moskauern eine Revolution: „Revoluzija Slucha“ („Revolution des Hörens“) hat er seine Firma genannt. Der erste Laden wurde in dieser Woche in Moskau (Klimentowski per. 6 zwischen den Metros Nowokusnezkaja und Tretjakowskaja) eröffnet. Weitere sollen folgen.
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Vom Erfolg überzeugt Auch wenn laut Blau der Markt für Hörgeräte in Russland sich vom deutschen Markt unterscheidet, ist er optimistisch, dass ihm der Erfolg gelingt: „Mein Ziel ist es, dass beste aus beiden Märkten miteinander zu verbinden und in Russland anzubieten. Der Vorteil ist, dass ich als deutscher Spezialist den deutschen Markt sehr gut kenne und auch durch die Tätigkeit bei Siemens einen tiefen Einblick in das Geschäft in Russland gewinnen konnte“, sagt er.
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Seine Revoluzija Slucha sei mithin gut gerüstet, um den russischen Markt mit deutscher Qualität (Hörgeräte von Siemens, Sennheiser u.a. deutschen Anbietern) aufhorchen zu lassen, hofft der Jungunternehmer - und lädt zu einem kostenlosen Hörtest ein.
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