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| Im Festsaal der Deutschen Botschaft versammeln sich jedes Jahr zum Tag der Deutschen Einheit die Moskauer Deutschen (Foto: Deutsche Botschaft). | |
Donnerstag, 04.10.2007
Umfrage: Wie feiern Moskauer Deutsche den 03. Oktober?
Moskau. Gestern feierten die Moskauer Deutschen den „Tag der Deutschen Einheit“ – morgens beim Botschafter in der Residenz, abends beim Bier in der Botschaft. Oder vielleicht ganz anders? Russland-Aktuell fragte nach.
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Helmut Hoffmann, Leiter EADS-Moskau
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Den „Tag der nationalen Einheit“ habe ich in unserem liebenswerten Büro verbracht. Die meisten unserer Mitarbeiter sind Russen, darum werden deutsche Nationalfeiertage bei uns offiziell nicht begangen. Außerdem sind wir ein deutsch-französischer Konzern, so dass es zu viel wäre, wenn wir alle nationalen Feiertage begehen würden. Ich habe also ganz normal gearbeitet und bin danach mit einem Kollegen zu einem Abendessen gegangen. Das war meine kleine Feier.
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Joerg Siedenbiedel, Leiter Generalvertretung Deutsche Bahn AG für die GUS
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Ich habe mit meiner Frau zu Hause gefeiert. Und am Tag habe ich im Büro gearbeitet. Normalerweise haben wir an deutschen Feiertagen frei, gestern hatten wir aber ein sehr dringendes Projekt, das unbedingt erledigt werden musste.
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| Stefan Schwan fand den Abend in der Botschaft wunderbar (Foto: Archiv). |
Stefan Schwan, Stellvertretender Leiter DAAD Moskau
Ich hatte gestern frei und habe nur mein Deutsch-Seminar an der Uni (Institut für Stahl und Legierung, die Redaktion) gehalten. Am Abend war ich aber bei der Feier in der Deutschen Botschaft. Ich bin zwar etwas spät gekommen, der Abend war aber wunderbar, und es gab dort eine Menge Leute.
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Das ist gerade der Grund, warum ich diese Veranstaltung wie auch andere in der Botschaft gut finde: Man lernt dabei immer neue Leute kennen oder trifft alte Bekannte, mit denen man sich sonst wegen Zeitmangel nur selten sieht. Und Oktober ist immer die Zeit, zu der die Moskauer Vertretungen viele neue Gesichter bekommen.
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| Fridtjof Amling nutzt den Botschaftsempfang, um neue Kontakte zu knüpfen (Foto: Archiv). | |
Fridtjof Amling, Pfarrer ev. Gemeindegruppe Moskau
Zuerst war ich beim Botschafter in der Residenz und am Abend habe ich den Empfang in der Botschaft besucht. Das war ein wirklich würdiges Ereignis, bei dem ich viele neue Kontakte geknüpft habe. Leute kennen lernen und wiedersehen ist für mich ganz wichtig.
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Reinhardt Krumm, Leiter Friedrich-Ebert-Stiftung Moskau
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Am „Tag der Deutschen Einheit“ war ich beim Empfang des Botschafters in seiner Residenz. Da waren viele Vertreter sowohl deutscher als auch russischer Organisationen, aus der Politik und den Medien.
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Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass es wirklich so viele russische Gäste waren. Darunter waren zum Beispiel der ehemalige Außenminister Andrej Kosyrew und der künstlerische Leiter des Theaters Lenkom Mark Sacharow.
(ak/.rufo/Moskau)
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