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| Das Boot, das Peter I., der Große, selbst gebaut haben soll (Foto: Archiv) | |
Freitag, 26.09.2008
Wochenendtipp: Wo Peter der Große Boote baute
Moskau. Der Kulturkreis macht am Samstag einen Ausflug nach Pereslawl-Salesski. Dort ließ Peter der Große seine erste Kriegsflotte bauen. Auf dem Programm: Besuche des historischen Stadtkerns und eines Boots-Museums.
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Pereslawl-Salesski liegt am südöstlichen Ufer des Pleschtschejew-Sees und ist rund 140 Kilometer von Moskau entfernt. Der Ort gehört zum Goldenen Ring historischer Städte, zu dem auch die Städte Jaroslawl, Susdal und Uglitsch zählen.
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Weit zurückreichende Geschichte Die Geschichte der Stadt Pereslawl-Salesski reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Fürst Juri Dolgoruki, der Stadtgründer von Moskau, errichtete 1157 eine Festungsanlage. Davon ist heute nur noch die Verkündigungs-Kathedrale erhalten geblieben. Sie zählt zu den ältesten russischen Sakralbauten. Der Nationalheilige Alexander Newskij wurde dort getauft.
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Höhepunkt des Ausflugs wird der Besuch des Museums „Botik Peter I.“ sein. Dessen Hauptattraktion ist ein von dem Imperator selbst gebautes Boot, das so genannte „Botik“. Peter I. ließ auf dem Pleschtschejew-See die erste russische Flotte bauen. Sie war Vorläufer der später von ihm gegründeten Kaiserlichen Russischen Marine.
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Wer Interesse hat, mehr über die Geschichte der russischen Seefahrt zu erfahren, und wer Lust hat, historische Orte zu entdecken, ist eingeladen am Ausflug teilzunehmen. Treffpunkt ist Samstag, den 27. September, um 07.30 Uhr vor der deutschen Botschaft.
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Die Fahrt dauert ungefähr 12,5 Stunden und kostet 3.200 Rubel (rund 86 Euro). Die Anmeldung erfolgt direkt bei Nina Semjonowa unter der Telefonnummer 541 80 80.
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Weitere Ausgehtipps finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
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