Der erste „Tinkoff“ wurde vor vier Jahren in St. Petersburg eröffnet - und auch in Moskau gibt es inzwischen einen Ableger des berühmten Restaurants. Der hiesige „Tinkoff“ ist gigantisch und modern: 550 Gäste finden in mehreren Sälen Platz. Die Stahlkonstruktionen an Decken und Wänden spiegeln sich in der metallisch-glänzenden Einrichtung.
Seit es das „Tinkoff“ gibt, weiß man in Russland, was eine Kneipe ist. Denn hier wird Bier nicht nur frisch gezapft, sondern auch außer Haus verkauft. Doch Vorsicht: Die Flaschen kosten recht viel, vielleicht, weil nur so wenig abgefüllt wird. In der Tat ist „Tinkoff“ - gefiltert oder ungefiltert - wahrscheinlich das teuerste russische Bier überhaupt.
Um die Gäste optimal zu versorgen, sind alle Kellner mit Mobiltelefonen ausgerüstet. Eine warme Mahlzeit kostet ungefähr 400 Rubel. Eisbein wird nach zehn Minuten serviert, was interessante Rückschlüsse auf die Art der Zubereitung zulässt. Das Essen im Allgemeinen - nun ja...
Und setzten Sie sich bloß nicht in die Nähe der Jazz-Bühne, wenn Ihnen Ihre Ohren lieb sind. Es gibt ja auch in den Sälen viele Fernseher, die während der Konzerte das Geschehen auf der Bühne zeigen.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)