„Samoljot“ („Flugzeug“) heißt das große Vergnügungszentrum im Bezirk „Krasnaja Presnja“, der damit endgültig zum Club-Viertel Moskaus wird. Hier stehen nämlich bereits der Schwulen-Treff „Chamelion“, das „Schjestnadzat Tonn“ („Sechszehn Tonnen“) oder der bekannte Striptease-Club „Dolls“.
russland-aktuell.RU-Rating
Atmo: angenehm Küche: na ja Service: prima Preise: elitär Kreditkarten: ja
Von außen gesehen, sieht das vierstöckige „Samoljot“-Gebäude wenig einladend aus. Innen geht aber die Post ab. Im russischen Restaurants „Walerij Tschkalow“ können Sie sich genauso verköstigen wie beim Japaner („Sushi-tschka“) oder im Steak-House - wobei ein durchschnittliches Abendessen um die 50-100 Dollar kostet. Der Vergnügungskomplex misst insgesamt 7500 Quadratmeter. Den besten Überblick darauf haben sie übrigens von einer Kabine des Riesen-Rades aus.
Ein Auszug aus dem weiteren Angebot: Bowling (34 Bahnen - für 600-900 Rubel pro Stunde), Billard (20 Tische), Kino mit Dolby-Surround, zweistöckiger Tanzraum mit ultravioletter Beleuchtung. Der 4. Stock ist ein großer VIP-Raum mit vielseitigem Angebot: Striptease, Karaoke, Kabinen und Jacuzzi.
Im „Samoljot“ gibt es auch eine Go-Kart Bahn - als Unikum in einem Moskauer Club. Vier Fahrer können gleichzeitig auf der 70 Meter langen Strecke loslegen. Das Service-Personal im „Samoljot“ kommt standesgemäß im Steward- oder Hostessenlook daher. Der Eintritt ins Lokal, das Tag und Nacht offen hat, ist frei. Parkplätze sind vorhanden.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)