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Russland-Aktuell
Die Netzeitung von .RUFO
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| Donnerstag, 17.03.2005 | ||||||||||
Mama Soja: Günstig |
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Das Cafe hat sich auf seine vielen ausländischen Gäste eingerichtet: Die Speisekarte enthält eine englische Übersetzung und die Preise bei Mama Soja sind nach wie vor fair. Allerdings: die gute alte Mama Soja bietet längst nicht mehr die Spitzenleistungen georgischer Küche. An manchen Abenden spielt kaukasische Life-Musik, leider so laut, dass an den Plätzen neben dem Musiker keine tiefgründigen Gespräche mehr möglich sind. Am besten ist es dann, den Kellner um einen Tisch in einem der Separees zu bitten. Besonders zu empfehlen ist das georgische Gemüseragout Adschapsandal aus Kartoffeln, Auberginen und Tomaten, die mit Käse gefüllten Teigtaschen Chatschapuri, die Hackfleischröllchen „Kebaby“ und das georgische Mazoni-Jogurt.
Ein Besuch stimmt vor allem die russischen Besucher immer etwas wehmütig: „Mama Soja“ ist ein Stück südlicher, leidenschaftlicher Kaukasus, der von Russland aus unendlich weit weg zu liegen scheint. Eine Filiale des Restaurants befindet sich auf einem Schiff am Moskwa-Fluss. (kp 07/00) |