Dieses armenische Restaurant ist so groß, dass sich ein Besucher ohne offizielle Führung fast verirren könnte. Den Gästen stehen drei Säle, zwei Kellerräume, drei Separes und im Sommer eine Terrasse zur Verfügung. Reservieren ist daher nicht notwendig – es sein denn, sie bevorzugen eine bestimmte Ecke.
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Atmo: angenehm Küche: gut Service: okay Preise: elitär Kreditkarten: nein
Ein schöner Platz im "Stary Fa'eton" liegt beispielsweise gegenüber dem Ofen, in dem zwei Frauen Fladenbrote backen. Die Inneneinrichtung ist atmosphärisch wie eine Außenterrasse gestaltet: Über die Tische spannen sich Holzbalken, um die künstliches Efeu rankt. Die Lampen verstecken sich in Kutschwagen-Rädern, die an der Decke befestigt sind.
Um diesen armenischen Stil abzurunden tragen die Kellner selbstverständlich die Nationaltracht. Ein Essen mit allem kaukasischen Drum und Dran kostet circa 40 Euro. Abends spielt eine Band zum Tanzen auf.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)