Ein wenig wirken die Räumlichkeiten des DOM wie ein Gemeindezentrum – aber spätestens wenn das Licht ausgeht und die Konzerte beginnen, spielt das keine Rolle mehr. Auf der Bühne des Kulturzentrums stehen regelmäßig interessante Bands und Künstler aus aller Herren-Länder.
Das Programm des DOM im Auge zu behalten lohnt sich. Ob Wim-Wenders-Filmabende, jugoslawische Folklore oder senegalesische Sänger – die Mischung ist bunt. Schade nur, dass die Veranstalter immer noch nicht begriffen haben, dass die Stühle beim Tanzen stören.
Mit knurrendem Magen sollten Sie besser nicht ins DOM gehen. Für den Fall, dass Sie zwischendurch der kleine Hunger packt, sind an der Bar Butterbrote oder Blinis erhältlich. Dort gibt es auch Wasser, Saft, eine kleine Wein- und eine etwas größere Bierauswahl.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)