Vom Jaroslawler Bahnhof geht es unter anderem nach Sergijew Posad. Der Besuch im benachbarten Kloster ist ein toller Tagesausflg (Foto: Vorhölter/.rufo)
Aktualisiert 21.02.2011 10:49
Jaroslawler Bahnhof
Alle zwei Tage startet hier der Zug der Züge auf eine rund 9.300 Kilometer lange Reise. Der Express Nummer zwei Moskau – Wladiwostok kommt 149 Stunden nach seiner Abfahrt am Ufer des Pazifik an.
Wem die Pazifik-Reise noch nicht abenteuerlich genug ist, der kann sich in den Kurswagen nach Pjöngjang setzen.
Der Jaroslawler Bahnhof ist auch Ausgangspunkt für die anderen klassischen Zugverbindungen entlang der Transsibirischen Eisenbahnlinie. Von hier gelangt man nach Peking, Ulan-Bator, Irkutsk und Nowosibirsk.
Außerdem starten hier Züge in den Norden des europäischen Russland bis nach Archangelsk und Workuta.
Mit dem Vorortzug erreicht man von hier die Schlafstädte im Nordosten Moskaus und in knapp über einer Stunde Sergijew Possad mit dem weltberühmten Dreifaltigkeits-Kloster. Einige Elektritschkas fahren noch weiter bis nach Alexandrow.
Der Jaroslawler Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe des Leningrader und des Kasaner Bahnhofs am so genannten Platz der drei Bahnhöfe.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)