Das Hauptgebäude des Kursker Bahnhofs stammt aus den 70er Jahren (Foto: Vorhölter/.rufo)
Aktualisiert 21.02.2011 11:48
Kursker Bahnhof
Alles andere als eine architektonische Schönheit ist der Kursker Bahnhof im Osten der Innenstadt. Immerhin wurde 2009 die lange fällige Sanierung abgeschlossen. Nun ist er zumindest im Innern bequem.
Der Kursker Bahnhof ist anders als die meisten anderen Moskauer Bahnhöfe kein Sackbahnhof. Hier stoppen meist tief in der Nacht auch einige Transitzüge von der Wolga und aus dem Süden Richtung St. Petersburg. Manchmal finden Reisende hier noch auf den letzten Drücker freie Plätze, wenn es an den Kassen bereits keine Tickets nach St. Petersburg mehr gibt.
Seit 2010 ist der Kursker Bahnhof Zwischenstation für den Siemens-Schnellzug Sapsan von Nischni Nowgorod nach St. Petersburg.
Achtung: Praktisch alle Züge Richtung Kaukasus nehmen eine Strecke über die ukrainische Stadt Charkow. Ausländische Reisende benötigen unbedingt ein ukrainisches Transitvisum für eine Fahrt nach Rostow oder weiter nach Süden.
Vorortzüge fahren vom Kursker Bahnhof Richtung Süden bis Serpuchow und Tula, wo sie auch beim ehemaligen Gut von Leo Tolstoi in Jasnaja Poljana Halt machen. Richtung Osten geht es bis Petuschki und Wladimir.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)