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| Auch die Rezeption des Baltschug-Kempinski könnte bald, nach Abschluss der Sanierung, vollkommen anders aussehen (Foto: Baltschug-Kempinski). | |
Freitag, 30.03.2007
Streit um Moskauer Hotel Baltschug-Kempinski geklärt
Moskau. Die Kempinski-Gruppe hat den Aktienanteil der Stadt Moskau an dem Hotel Baltschug-Kempinski übernommen. Für 84 Millionen Euro wechselte erstmals eine städtische Immobilie in den Besitz eines Hotelbetreibers.
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Am letzten Tag der gesetzten Frist überwies die Kempinski-Gruppe den von der russischen Hauptstadt geforderten Kaufpreis auf das städtische Konto und ist damit nun im Besitz von 84,5 Prozent der Aktien.
Die Stadt hatte bereits im Sommer 2005 bekannt gegeben, sich von ihren Anteilen am Baltschug-Kempinski trennen zu wollen. Den Minderheitsaktionären, der Kempinski-Gruppe und der Hotel Baltschug Joint Venture Beteiligungsgesellschaft GmbH, wurde das Vorkaufrecht eingeräumt. Beide bekundeten damals auch gleich ihr Interesse an dem Deal. Doch dann, so schreiben russische Medien, überwiesen sie die vereinbarte Summe lange nicht auf das städtische Konto.
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84 Millionen Euro für die Stadtkasse
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Zuletzt hatte die russische Presse Ende Februar von Unstimmigkeiten zwischen der Stadt und den kaufinteressierten Minderheitsaktionären berichtet. Angeblich wollte die Stadt ihre Anteile nun in einer Auktion veräußern. Offensichtlich konnten die beiden Minderheitsaktionäre dies jetzt doch noch durch die rechtzeitige Überweisung der Kaufsumme auf das städtische Konto verhindern.
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Die Summe in Höhe von 2,8 Milliarden Rubel (84 Millionen Euro) wurde laut dem Generaldirektor des Hotels Alexander Bobyljew am Montag überwiesen. Jetzt würden die Vertragspapiere ausgearbeitet.
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Totalsanierung
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Wer den Deal finanziert hat ist nicht bekannt. Die russische Presse hält es für möglich, dass die GiroCredit Bank als Investor eingesprungen ist. In jedem Fall, so Experten, sei der Verkauf von städtischen Immobilien an einen internationalen Hotelbetreiber ein Präzedenzfall.
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Das Management des Baltschug-Kempinski will das Hotel in den kommenden Monaten von Grund auf sanieren. 30 Millionen Euro soll die Sanierung kosten. Derzeit, so Generaldirektor Bobyljew, arbeiteten Architekten und Designer an Entwürfen für die Zimmer. (cj/.rufo/Moskau)
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