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| Szene aus dem Film „Nichts als Gespenster“, der am Mittwoch das Festival des Deutschen Films eröffnete (Foto: NN). | |
Donnerstag, 06.12.2007
Deutsches Filmfestival: Schlöndorff trifft Moskauer Fans
Moskau. Mit leichter Verspätung ist das „Festival des Deutschen Films“ in Moskau an diesem Mittwoch gestartet. Bis Sonntag präsentieren Regisseure und Schauspieler ihre Filme im Kino „35 mm“ und diskutieren mit den Zuschauern.
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Schauspielerin Brigitte Hobmeier und Produzent Andreas Eicher steckten auf dem Weg ins Kino im Stau – ganz normaler Moskauer Feierabendverkehr eben. So konnte das „Festival des Deutschen Films“ am Mittwochabend mit dem Eröffnungs-Film „Nichts als Gespenster“ erst gut eine Stunde später starten.
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13 Filme, 7 Preisträger „Nichts als Gespenster“ wird beim Festival zweimal gezeigt. Produzent Andreas Eicher bezeichnete das Werk als Episodenfilm: Fünf Geschichten, die sich in verschiedenen Erdteilen abspielen, sind durch das Thema scheiternde Beziehungen miteinander verflochten. Die Episoden basieren auf Novellen der Schriftstellerin Judith Hermann.
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Unter den zwölf weiteren Filmen, die im Rahmen des Festivals gezeigt werden, sind die schon mehrfach ausgezeichneten „Vier Minuten“, „Yella“ und der Dokumentarfilm „Full Metal Village“. Bei gut der Hälfte der Filme sind Schauspieler und Regisseure bei den Vorführungen in Moskau anwesend.
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„Ulzhan“ und „Das Leben der Anderen“ als Inbegriff des deutschen Films Seit dem deutschen Filmfestival im vorigen Winter stehe „Das Leben der Anderen“ für die Qualität des modernen deutschen Films, meinte der Gesandte der Bundesrepublik Detlef Lingemann bei seiner Eröffnungsrede am Mittwoch. In diesem Jahr habe „Ulzhan“ große Chancen, beim Publikum denselben Status zu erreichen.
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Der Film „Ulzhan“ von Volker Schlöndorff hat bereits an den Festivals in Cannes und Toronto teilgenommen und ist derzeit Anwärter auf einen Oskar. In Moskau wird er am Freitag vorgestellt. Schlöndorff will selbst zur Vorführung nach Moskau kommen, um mit den Zuschauern zu diskutieren.
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Der deutsche Film wird jünger Die Organisatoren des Festivals auf der deutschen und auf der russischen Seite dankten den Moskauern für das von Jahr zu Jahr anwachsende Interesse für deutsches Kino. Wenn das Festival 2006 insgesamt 4.500 Menschen besucht haben, so werde in diesem Jahr mit noch mehr Besuchern gerechnet, meinte Christian Dorsch.
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„Wenn früher überwiegend solide Frauen, anscheinend Deutschlehrerinnen zu diesem Festival kamen, so sind es heute vor allem junge Leute. Das bedeutet, das auch der deutsche Film jünger wird“ sagte Sergej Lasoruk, der stellvertretende Vorsitzende der Agentur für Kultur und Kinematografie. (ak/.rufo/moskau)
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