Im Bolschoj Saal des Konserwatoriums (Foto: mosconsv.ru)
Aktualisiert 18.01.2008 20:23
Konservatorium
Damit keine Verwirrung aufkommt: In dem nach Pjotr Tschajkowski benannten Moskauer Konservatorium befinden sich der „Große Saal“, der „Kleine Saal“ und der „Rachmaninow-Saal“ – nicht aber der Tschajkowski Konzertsaal.
Im „Großen Saal“ finden Sinfoniekonzerte von Gastorchestern aus aller Welt statt. Der „Kleine Saal“ dient hingegen kleineren Ensembles, der „Rachmaninow-Saal“ ist für Kammermusik reserviert. Im Konservatorium wird jährlich der internatione Tschajkowski-Wettbewerb ausgetragen.
Kleiner Saal zu Tschajkowskis Todestag eröffnet
Das Moskauer Konservatorium wurde 1866 von dem Pianisten Nikolaj Rubinstein gegründet. Zu diesem Zeitpunkt absolvierten bereits die ersten Musikstudenten, unter ihnen Tschajkowski, das kurz zuvor gegründete Petersburger Konservatorium. Der begabte junge Mann erhielt eine Stelle in Moskau und prägte von nun an die russische Musik.
Zwischen 1885 und 1901 wurde das Konservatoriumsgebäude, das ursprüglich aus dem 17. Jahrhundert stammt, von dem Architekten Sagorski umgebaut. Pünktlich zum fünften Todestag von Tschajkowski wurde der „Kleine Saal“ 1898 feierlich eingeweiht.
Drei Jahre später eröffnete der „Große Saal“ mit Glinkas Oper „Ruslan und Ljudmila“. Dort befindet sich eine der weltweit größten Orgeln. An den Wänden des Saals hängen 14 ovalen Porträt-Reliefs großer Komponisten.
Unter ihnen Bach, Beethoven und Mozart. Die Akkustik ist hervorragend.
Da kommt mal wieder Freude auf: wer immer noch versucht, mit dem Auto zur Arbeit zu kommen, sollte die Thermoskanne und einen Stullenvorrat mitnehmen. ( Topfoto: zr/.rufo)