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| Alle Madonna-Fans müssen ihre Karten umtauschen (Foto: www.vesti.ru) | |
Mittwoch, 30.08.2006
Madonna singt im Moskauer Olympia-Stadion
Moskau. Das organisatorische Durcheinander um das Moskau-Konzert der Pop-Sängerin Madonna nimmt kein Ende. Nun wurde der Großauftritt von den Sperlingsbergen ins Olympiastadion verlegt – und um einen Tag verschoben.
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Das Konzert soll nun, statt wie zunächst geplant, nicht am 11. sondern erst am 12. September stattfinden. Weil die Moskauer Polizei Sicherheitsbedenken angemeldet hat, darf das Spektakel auch nicht wie vorgesehen auf den Sperlingsbergen vor der Lomonossow-Universität stattfinden, sondern wird ins Olympiastadion Luschniki verlagert.
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16.000 zusätzliche Karten
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Die Moskauer Innenbehörde hatte aus Sicherheitsgründen den Flugplatz von Moskau-Tuschino als Konzertfläche favorisiert, wo sich im Sommer 2003 zwei Kamikadse-Terroristinnen bei einem Rockfestival in die Luft gesprengt hatten. Madonna lehnte die Rollbahn als zu wenig prestigereichen Ort jedoch kategorisch ab.
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Mit dem Olympiastadion ist die Künstlerin dagegen einverstanden – anders als Eric Clapton, der seinen geplanten Moskau-Auftritt im Sommer ganz absagte, weil er nicht auf dem Roten Platz singen durfte.
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Die Organisatoren haben inzwischen angekündigt, 16.000 zusätzliche Karten für das Madonna-Konzert drucken zu lassen. Insgesamt fasst das Luschniki-Stadion 52.000 Konzertbesucher. Alle Madonna-Fans, die sich für den ursprünglich geplanten Auftritt eine Karte gekauft haben, müssen diese nun jedoch umtauschen. Die Umtauschaktion soll am 4. September beginnen. Anfang der kommenden Woche sollen auch die ersten der insgesamt 57 Lastwagen mit Bühnendekorationen in Moskau eintreffen.
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(kp/.rufo)
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