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| Auch an der Metrostation Majakowskaja gehen jetzt weniger Passagiere ein und aus: (Foto: Archiv) | |
Die Moskauer Metro verliert 200.000 Passagiere
Moskau. Die Krise macht auch um die Moskauer Metro keinen Bogen. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der zahlenden Passagiere der Untergrundbahn um 200.000 verringert. Die Moskauer Metro befördert über neun Millionen Menschen täglich.
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Seit November des vorigen Jahres hat die Zahl der Passagiere in der Metro ständig abgenommen. Bemerkt hat es von den Metro-Nutzern noch niemand. Das gefühlte Gedränge der täglich über neun Millionen Passagiere ist besonders zur Hauptverkehrszeit schlimm wie immer. Allerdings: der in den Kassen gemessene Passagierstrom hat abgenommen.
Nach Meinung von Metro-Chef Dmitri Gajew steht dies mit dem massenhaften Wegzug von ausländischen Arbeitern im Zusammenhang.
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Diese hätten sich in den schweren Zeiten der Krise dafür entschieden, nach Hause zurückzukehren. Im Endeffekt gehen der Metro dadurch täglich etwa eine Million Rubel verloren.
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Der Chef der Metro verspricht jedoch, die Metro werde – ungeachtet der geldlichen Verluste – ihre neuen Stationen dem Plan entsprechend errichten, so Dmitri Gajew gegenüber der Zeitung „Istwestija“.
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Der Chef der Metro ist jedoch davon überzeugt: „Das ist nur eine vorübergehende Situation, die Menschen werden zurückkehren, früher oder später“. Jetzt ist für ihn vorrangiger, sich auf die Entwicklung des Netzes der Metro zu konzentrieren, „da es der einzige Weg ist, für die Erhöhung des Komforts und der Zuverlässigkeit der Beförderungen zu sorgen“.
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Die Eröffnung neuer Metrostationen wird planmäßig vollzogen
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Nach den Plänen der Metro sollen bis zum Ende dieses Jahres fünf neue Metrostationen eröffnet werden: „Mjakinino", „Wolokolamskaja", „Mitino", „Marina Roschtscha" und "Dostojewskaja". Außerdem wird jetzt der Bau an jenen Stationen begonnen, die 2010 und 2011 öffnen sollen: „Nowokosino“, „Borissowo", „Schipilowskaja" und „Sjablikowo".
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Bis zum Jahre 2015 sollen ebenfalls etwa 65 bis 69 Kilometer des Liniennetzes der Metro rekonstruiert werden. Diese Vorhaben werden bis 2015 etwa 379 Mrd. Rubel verschlingen. Gajew sagte weiter: „Bis 2020 wird Moskau ein neues, modernes und schnelles Transportsystem besitzen.“
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Ziel ist die Anbindung der Metro an den Schienenverkehr
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Nach dem bewilligten Generalplan für Moskau wird die Metro bis zum Jahre 2025 an allen entscheidenden Knotenpunkten mit der Eisenbahn und mit neuen Arten des Schienenverkehrs verbunden sein. Daran wird es keine Abschläge geben, so Gajew.
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Gajew räumte weiter ein, dass der Haushalt der russischen Haupt- stadt nach unten korrigiert wurde. "Es ist kein Geheimnis, und jeder weiß es“, sagte er. „Vermut- lich ist die Höhe der Finanzierung um 5-7 Milliarden Rubel gekürzt worden. Aber das bedeutet nicht, dass dieser Betrag innerhalb des nächsten Jahres nicht wieder zur Verfügung gestellt werden kann."
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