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Foto: Metro.ru
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70 Jahre – Moskau und die Metro

Schon seit 70 Jahren bewegt sich Moskau unterirdisch schnell voran, wenn über der Erde nichts mehr geht. In dieser Zeit sind Metro und Stadt gewachsen. Wie die Stadt so hat sich auch die Metro verändert.

Bereits im 19. Jahrhundert hatte Moskau überlegt, sich eine Untergrundbahn nach englischem Vorbild zu bauen. Dies scheiterte vor allem am Geld - und daran, dass die Zaren die Notwendigkeit nicht richtig einsahen.

Stalin entschied dann, dass die nötigen Mittel gefunden werden müssen. Die Eröffnung der Metro wurde von Bertold Brecht als Sieg des Sozialismus mit einem Gedicht gefeiert. Die ersten Linien der Metro ersetzten 1935 noch die Pferdedroschken.

Bahnhöfe zu Bunkern

Mit der Metro veränderte sich Moskau. Die strahlenden Untergrund-Paläste kontrastierten mit dem Strassen- und Hinterhofdreck über der Erde. Die Tempel unter der Erde traten in Konkurrenz zu den Kirchen am Tageslicht, der Sozialismus zeigte seine ganze Pracht.

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde fleißig gebaut. In der Zeit der heftigsten Angriffe auf Moskau sind die Metrobahnhöfe zu Bunkern und Lazaretts umfunktioniert worden.

Musik über die Metro

Nach Krieg und dem Tod Stalins wurde die Metro, die eigentlich "Kaganowitsch-Metro" getauft worden war, umbenannt: sie heißt bis heute Lenin-Metro.

Die 1970er Jahre waren nicht nur durch den politischen und ökonomischen Stillstand unter Breschnew gekennzeichnet, auch der russische Liedermacher Wladimir Wysotzki hat in dieser Zeit seine größten Triumphe feiern können. Eines seiner Lieder ist der Metro gewidmet.

Dabei wuchs und wuchs die Stadt unaufhaltsam. Die Verkehrsprobleme konnten nicht gelöst werden. Ab Mitte der 1980er Jahre kam der Metrobau fast zum Erliegen. Vor allem in dem Jahrzehnt nach der Perestroika hatte die Stadt Moskau kein Geld für teure Projekte.

Erst im neuen Jahrtausend macht sich die Megapolis daran, alle ihre Bürger an das Metronetz anzuschließen. Dafür wird die Metro auch überirdisch und in einer abgespeckten Light-Version weiter in die Vorstädte vorangetrieben.

(jb/.rufo)


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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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