Dienstag, 25.12.2007

Unser Wochenendtipp: „tanz baby!“ im Kitajski Ljotschik

David Kleinl (links) und Kristian Musser (rechts) sind „tanz baby!“ (Foto: Promo).
Moskau. Einen echten Knaller bietet das Programm des Kitajski Ljotschik am Sonntag. Die Wiener „tanz baby!“ servieren melancholischen Elektro-Pop. Genau das Richtige für die dunkle Vorweihnachtszeit.
Mei, des is’ jetzt aber a fejne Überraschung, gell: Am Sonntag steigen die beiden Wiener Kristian Musser und David Kleinl – zusammen die Band „tanz baby!“ – im Kitajski Ljotschik ab (Lubjanski projezd 25/12, Gebäude 1, Metro „Kitaj gorod“).

Zwei Hände für ein Halleluja

Zwei Mann, maximal vier Hände – den Arrangements der Songs von „tanz baby!“ sind natürliche Grenzen gesetzt. Und da sich Kleinl vollständig auf den Gesang konzentriert – übrigens sehr gekonnt mit tiefer Stimme –, bleiben eigentlich nur noch die beiden Hände von Kristian Musser.

Musser ist der Chef-Verantwortliche für die musikalische Begleitung. Mit E-Gitarre und Heimorgel legt er einen dichten Klangteppich. Witzig: Die Rhythmus-Sektion der beiden Wiener wird auch vollständig von der Heimorgel bestritten – immer schön im Vier-Viertel- und Bossa-Nova-Takt.

NDW mit einem Schuss „Crime“

„tanz baby!“ beschreiben ihre Musik selbst als eine Mischung aus Neuer Deutscher Welle und Element of Crime. Das könnte hinkommen: Für die Deutsche Welle allein sind deutschsprachigen Texte und vor allem die Musik zu melancholisch, für Element of Crime allein sind der Rhythmus und Stimmung zu elektronisch und lebendig. Am besten ist, man hört selbst einmal im Internet rein (tanzbaby bei myspace)



(http://myspace.com/tanzbaby).

Das Konzert im Klub „Kitajski Ljotschik Dschao Da“ beginnt am Sonntag um 23.00 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse.
Weitere Ausgehtipps finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

(cj/.rufo/Moskau)