Freitag, 25.10.2002

Gorki-Museum – Dichter-Wohnstätte im Originalzustand

Das Gorki-Museum (Foto: ldc)
Das Haus in der Malaja Nikitskaja hätte gar nicht so eines berühmten Bewohners gebraucht, um bekannt zu werden. Der Architekt Fjodor Schechtel schuf um 1900 ein Meisterwerk des Jugendstils.
Die geschwungene Kalksteintreppe zeugt vom Einfallsreichtum und überragenden Talent Schechtels. Auch die Innenausstattung ist sehenswert. Auserlesenes Mobiliar und eine reiche Bibliothek sollten den Lebensabend Maxim Gorkis, dem dieses Haus 1931 von Stalin höchstpersönlich geschenkt wurde, so angenehm wie möglich gestalten.

Die Koordinaten
Malaja Nikitskaja 6/2
Metro: Puschkinskaja
Geöffnet: Mi bis So
11 bis 17 Uhr 30
Eintritt: frei

Fotos aus dem Leben des Autors


Nach dem Tod des Schriftstellers im Jahre 1936 wurde das Haus zum Museum umfunktioniert. Eine Fülle von Fotografien dokumentieren das Leben Gorkis, vor allen Dingen seine letzten Jahre, die er nach seiner Rückkehr aus Italien in der Sowjetunion verbrachte.

Die Erläuterungen zu den Einrichtungsgegen-ständen sind mehrsprachig, unter anderem auch in Deutsch. Besonders schön für alle sparsamen Touristen: Der Eintritt ist kostenlos.(ab/.rufo/Moskau)