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| Der Russische Pensionsfonds glaubt, dass die Zahl der Neugeborenen im Jahr 2007 bei rund 600.000 liegen wird (Foto: Archiv). | |
Dienstag, 19.12.2006
„Jahr des Kindes“ in Moskau: Jedes Kind ist Gold wert
Moskau. Das Jahr 2007 wird in Moskau das „Jahr des Kindes“. Der Haushalt sieht Fördergelder in Höhe von gut 300 Millionen Euro vor. Neben Kindergärten und Schulen kommen vor allem kinderreiche Familien in den Geld-Genuss.
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Wie zu erwarten, nahm die Stadtverwaltung den Vorschlag von Bürgermeister Juri Luschkow an – das Jahr 2007 wird das „Jahr des Kindes“. Insgesamt sollen zehn Milliarden Rubel (rund 300 Millionen Euro) in eine bessere Versorgung von Kindern investiert werden.
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Schon der Start ins Neue Jahr steht ganz im Zeichen der Kinder: Auf Transparenten und Plakaten werden zwei Baby-Gesichter die Nullen der Jahreszahl 2007 ersetzen. Das Kinderjahr soll auf das russische Demographieproblem aufmerksam machen und zu seiner Lösung beitragen. Schwerpunktthemen sind Gesundheit, Bildung und Erholung.
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Neben Kindergärten und Schulen – bis zu 200 Kindergärten will die Kreml-Partei „Einiges Russland“ im Jahr 2007 bauen – kommen deshalb vor allem größere Familien und Eltern, die gern Nachwuchs haben möchten, in den Geld-Genuss.
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Für jedes zweitgeborene Kind will der Staat den Eltern 250.000 Rubel (rund 7.400 Euro) Prämie auszahlen. Das entsprechende Gesetz tritt 2007 in Kraft, die ersten Auszahlungen erfolgen im Jahr 2010.
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Das Gesetz sieht vor, dass die Empfänger nicht frei über die Prämie verfügen können. Sie müssen sie für die Ausbildung ihrer Kinder verwenden, mit dem Geld die Wohnverhältnisse verbessern oder es in ihre „Mütterrente“ einzahlen.
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Gesundheitspass für Kinder
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Ab 2007 bekommt jedes Moskauer Kind außerdem seinen eigenen Gesundheitspass, in dem medizinische Angaben, psychologische Befunde, Familienstand und individuelle Fähigkeiten angegeben werden. Ärzte befürchten allerdings, dass diese persönliche Informationen nicht sicher sind und missbraucht werden können.
(ap/ld/cj/.rufo)
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