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| Besser, schneller, bequemer - kostenlos? Airport-Express in Moskau-Scheremetjewo (Foto: RZD/.rufo) | |
Mittwoch, 20.01.2010
Airport-Express wird ausgebaut, Schwarztaxi verdrängt
Moskau. Die Schienenanbindung der drei Moskauer Passagierflughäfen soll schneller und günstiger werden. 2012 soll es einen zentralen Airport-Bahnhof geben. Die Stadtverwaltung möchte "Schwarzen Taxen" aus dem Verkehr ziehen.
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Bis 2012 soll am "Platz der drei Bahnhöfe" (Metro Komsomolskaja) auch ein zentraler Umsteigebahnhof für die Airportexpresse fertiggestellt werden, die die drei Flughäfen Domodedowo (Domodedovo - DME), Wnukowo (Vnukovo - VKN) und Scheremetjewo (Sheremetyevo - SVO) anlaufen.
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Bisher starten die drei Airport-Expresse von drei verschiedenen Bahnhöfen im Stadtgebiet (Belorusski, Kiewski und Paweletski), die nur durch die Metro untereinander verbunden sind.
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Der Zentrale Airport-Bahnhof ist seit Jahren in der Diskussion, man sei allerdings bisher über das Projekt- und Planungstadium noch nicht hinausgekommen, teilt der Chef der Moskauer Verkehrsbehörde Wassili Kitschedschi mit.
Es sei wohl sinnvoll, so der Verkehrsplaner, für Inhaber von Flugtickets die Fahrt im Airport-Zubringer kostenlos zu machen.
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Aussichten auf Realisierung hat diese Idee bisher allerdings nicht, da entweder die Eisenbahn RZD, die Airport-Betreiber oder Fluglinien auf Einnahmen verzichten müssten - was in den vergangenen 100 Jahren in Moskau noch nie passiert ist.
Sonderführerschein für Taxifahrer Wesentlich grössere Chancen hat die Idee des Verkehrsplaners, für Taxifahrer einen "Sonder-Führerschein" und andere Kontrollen einzuführen. Das würde die Taxinutzung in Moskau für Fahrgäste kaum verbessern, könnte aber die Stadtkassen füllen helfen.
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Das Problem der Moskauer Stadtverwaltung besteht darin, dass in Moskau viele Autofahrer am Strassenrand wartende Fahrgäste mitnehmen, um sich so ein wenig dazu zu verdienen. Viele Arbeitslose, Migranten oder arbeitslose Akademiker kurven und kreisen tage- und nächtelang durch die Strassen Moskaus.
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40.000 Schwarze Taxifahrer sorgen für Beförderungeskomfort Wer am Strassenrand steht und winkt, muss auch Nachts selten länger als fünf Minuten warten, bis ein mehr oder weniger klapperiger Wagen anhält. Viele der im Volksmund "Bomber" genannten Schwarztaxifahrer verdienen so ihr Grundeinkommen.
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Insgesamt soll es laut Angaben der Stadtverwaltung in Moskau ständig 40.000 "illegale Personenbeförderer" geben, die pro Jahr an die 700 bis 800 Millionen Euro verdienen - ohne Steuern an der Stadtkasse vorbei.
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