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| Heuschreckenplage an der Wolga - Delikatessen für Moskau. (Foto: Archiv/TV) | |
Mittwoch, 30.06.2010
Anhaltende Hitzerekorde und Heuschrecken für Moskau
Moskau. Brütende Hitze und Trockenheit werden Moskau noch mindestens eine Woche lang quälen. Frühestens am 3.Juli gibt es Regen. Derweil will der Gouverneur von Astrachan seine Heuschreckenplage vergolden: als Delikatessen für Moskau.
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In seinem Internet-Blog schlägt der Gouverneur des Gebietes Astrachan an der Wolga-Mündung vor, die Milliarden von Heuschrecken, die seit Wochen die Felder von Astrachan verwüsten, zu Delikatessen zu verarbeiten und nicht nur nach Asien, sondern auch in die China-Restaurants von Moskau und St.Petersburg zu exportieren.
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Man könne die Heuschrecken, die doch seit alters her als äusserst nahrhaft gelten, trocken, einsalzen oder einfrieren und dann an Asia-Restaurants verkaufen, schreibt Gouverneur Alexander Schilkin.
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Eine auch für die Steppenlandschaft an der unteren Wolga ungewöhnliche Heuschreckenplage sucht seit Ende Mai das Gebiet Astrachan heim. Die Insekten drohen 50.000 Hektar Saatflächen kahl zu fressen.
Neue Gaumenfreuden und Geschäfte dank Klimawandel Da scheint die Idee nahe zu liegen, aus den Folgen des Klimawandels neue Gaumenfreuden und Geschäfte zu entwickeln.
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Auch andere russische Regionen entlang der Wolga von der Mündung bis nach Tatarstan, Tschuwaschien und Mari El leiden unter der Trockenheit und Hitze. Im Südural bei Orenburg und in Tatarstan musste bereits der Notstand ausgerufen werden.
Längste Trockenperiode in Moskau Die Aussichten sind auch für Moskau allzu sonnig: der letzte Regen in Moskau fiel am 16.Juni. Neue Niederschläge sind frühestens am 3.Juli zu erwarten, wahrscheinlich aber noch später, teilt der Moskauer Wetterdienst mit.
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Dies dürfte, so die Meterologen, die längste Trockenperiode seit Beginn der Aufzeichnungen in Moskau werden.
Am vergangenen Wochenende verzeichnete Moskau mit 32 Grad im Schatten einen neuen Hitzerekord.
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