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| Bis Jahresende soll die Aussichtsplattform des Fernsehturms Ostankino wieder zugänglich sein (Foto: Djatschkow/.rufo) | |
Montag, 16.07.2007
Aussichtsplattform von Ostankino bald wiedereröffnet
Moskau. Die Aussichtsplattform des Moskauer Fernsehturms Ostankino soll noch bis Jahresende wiedereröffnet werden. Seit einem Brand im Jahr 2000 ist die weltweit höchste Aussichtsplattform gesperrt.
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Insgesamt ist der Fernsehturm 520 Meter hoch. Die Plattform befand sich wie die Restaurants auch in einer Höhe von 348 Metern. Doch nach einem schweren Brand im August 2000 musste der Turm für Besucher gesperrt werden. Ein Kurzschluss hatte damals einen Kabelbrand ausgelöst, der sich schnell verbreitete.
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Drei Tote nach Großbrand
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Drei Menschen kamen bei dem Feuer ums Leben, das gesamte Fahrstuhlsystem, die Strom-, Wasser- und Energieversorgung des Fernsehturms wurde lahmgelegt. Mehrere Tage lang hatten die Moskauer keinen Fernsehempfang.
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Während der Sendebetrieb in Ostankino bald wieder aufgenommen werden konnte, mussten Besucher immerhin sieben Jahre auf den Rundblick über Moskau verzichten. Dies soll sich nun schnell ändern: „Wir sind absolut bereit für die Eröffnung, sogar die Eintrittskarten haben wir schon gedruckt“, erklärte Andrej Pautow, ein hoher Rundfunkbeamter. Über das genaue Datum der Wiedereinweihung will die Rundfunkkommission nach einem Treffen mit der Brandschutzbehörde entscheiden.
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Neue Fahrstühle eingebaut - Liftboys und Restaurantbesitzer gesucht
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Die alten feueranfälligen Fahrstühle wurden ausgetauscht. Die neuen superschnellen Lifte befördern Besucher in 42 Sekunden nach oben. Derzeit gibt es nur ein Problem für die Organisatoren künftiger Exkursionen auf den Fernsehturm. Sie müssen den Liftboys noch die passenden Uniformen aussuchen. Daran werde derzeit intensiv gearbeitet, heißt es.
Möglicherweise wird bis zum Jahresende auch zumindest eines der drei Restaurants wieder eröffnet sein. Das Etablissement trägt den passenden Namen „Siebter Himmel“. Derzeit wird noch nach einem privaten Betreiber gesucht.
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Ein Besuch von Ostankino verspricht allerdings nicht nur wegen der Schwindel erregenden Höhe Nervenkitzel. Leider kam es auch in der jüngeren Vergangenheit auf dem Fernsehturm immer wieder zu Pannen. Zuletzt brannte der Turm im Mai. Damals hatten unachtsame Bauarbeiter versehentlich das Feuer ausgelöst, als sie bei Schweißarbeiten Funken fliegen ließen. Die Flammen konnten glücklicherweise schnell gelöscht werden und hinterließen keinen schweren Sachschaden.
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(ab/.rufo/Moskau)
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