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| 2012 bekommt Moskau auch einen Agrarsektor: die neuen Stadtgebiete im Südwesten (Foto: mos.ru) | |
Mittwoch, 07.12.2011
Gebietserweiterung: Groß-Moskau entsteht im Juli 2012
Moskau. Die Parlamente der Stadt Moskau und des umliegenden Moskauer Gebietes haben die geplante Gebietserweiterung der Hauptstadt um 1.480 Quadratkilometer gebilligt. Am 1. Juli 2012 soll sie Realität werden.
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Durch die Neuziehung der Grenzen zwischen den beiden Föderationssubjekten wird die russische Hauptstadt flächenmäßig um 137 Prozent größer. Auf die Einwohnerzahl hat die Eingemeindung von 19 Gemeinden im Südwesten und dreien im Westen allerdings keine so große Auswirkung: Die Einwohnerzahl von 11,5 Mio. wächst um nur 230.000 Menschen.
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Zum Großteil bilden die neuen Hauptstadt-Territorien einen über 50 Kilometer langen Korridor in Südwestrichtung, der bis zur Grenze mit dem Gebiet Kaluga reicht. Die größten Siedlungen in dem Gebiet sind die beiden Städte Schtscherbinka und Troizk mit je etwa 30.000 Einwohnern.
Medwedew will Moskau entlasten - und zugleich vergrößern Die Gebietserweiterung geht auf eine Initiative von Präsident Dmitri Medwedew zurück, der im Sommer anregte, zentrale Verwaltungsorgane aus dem überlasteten Moskauer Stadtgebiet auszulagern. Die von Medwedew ebenfalls angeregte Status-Änderung der Hauptstadtzone wurde aber nicht umgesetzt.
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Noch gibt es aber keine konkreten Projekte für eine oder mehrere neue Hauptstadt-Satelliten auf dem gegenwärtig weitgehend agrarisch geprägten Gebiet.
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Langfristig sollen auf dem Moskauer Neuland aber Wohn- und Arbeitsstätten für zwei Millionen Menschen geschaffen werden. Dazu müssen in dem Areal aber noch gewaltige Infrastrukturinvestitionen vorgenommen werden.
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Die Gebietsreform muss noch vom Föderationsrat genehmigt werden, was laut der Agentur Ria Novosti noch vor dem Jahreswechsel erfolgen wird.
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