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Montag, 02.03.2009
Glocken-Gigant im Kloster: 12 Tonnen Glocke aufgehängt
Moskau. Die grösste Kirchenglocke Moskaus hängt seit heute wieder an ihrem angestammten Platz im Danilow-Kloster. Der zwölf Tonnen schwere Glockengigant war 1930 in die USA verkauft worden.
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1930 hatte der sowjetische Geheimdienst KGB (damals noch Tscheka genannt) in dem ältesten Kloster Moskaus ein Waisenheim eingerichtet und die Klosterglocke zunächst in die Ukraine geschafft. Später wurde sie nach Harvard verkauft.
Erst KPdSU-Generalsekretär Leonid Breschnew gab kurz vor seinem Tode das Danilow-Kloster an die Kirche zurück. Heute befindet sich dort der Amtssitz des Patriarchen Kyrill I.
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Die Wiederbeschaffung der Glocke zog sich jahrzehntelang hin. Erst im vergangenen Jahr wurde eine genaue Kopie der Glocke im südrussischen Woronesch gegossen und nach Harvard geschafft.
Nach einer Odysse von fast 80 Jahren wurde die Glocke zum Beginn der russisch-orthodoxen Fastenzeit heute von dem neuen Patriarchen Kyrill I. geweiht. Nach technischer Erprobung soll sie erstmals zum Osterfest 2009 wieder läuten.
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Die einzige Moskauer Glocke, die noch grösser ist, ist die "Zarenglocke" im Kreml, die aber nie einen Ton von sich gegeben hat, nachdem ein Stück von ihr absprang.
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