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| Saddle1 von Helmut Newton | |
Dienstag, 25.03.2003
Helmut Newton: Retrospektive des großen Manipulators
Moskau. Auf den drei Etagen des “Moskauer Hauses der Fotografie” herrschte am Montag großer Andrang. Der Grund: Das Museum zeigt die “Retrospektive” von Helmut Newton und der Starfotograf kam persönlich zur Eröffnung. Mit dieser Ausstellung beginnt das dritte Festival “Mode und Stil in der Fotografie” in Moskau.
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Berühmt wurde der 1920 in Berlin geboren Newton durch Fotografien für das Magazin “Vogue”. Indem er die Modells nicht wie bis dato üblich im Studio ablichtete, sondern sie in eine künstliche Alltagumgebung versetzte, revolutionierte er die Modefotografie. Spätestens seit den 70er Jahren galten die überaus sinnlichen Bilder als stilbildend in seinem Metier.
Dem Fotografen war nie an einer Abbildung der Realität gelegen. Vielmehr inszeniert Newton seine Bilder und manipuliert die von ihm Portraitierten, um sie so zu zeigen, wie er sie sieht. Trotz seines immensen Erfolges sieht sich Newton nicht als Künstler, sondern als kommerziellen Fotografen, der Auftragsarbeiten erledigt. Kritiker, die seine Bilder als Kunst verstehen und gewagte Interpretationen verfassen, kann der Fotograf nur belächeln.
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| Die Ausstellung läuft bis zum 31 Mai |
Adresse:
Moskowski Dom Fotografii
Ostojenka ul. 16
Metro: Kropotkinskaja
Tel. 7 (095) 231 33 25 |
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Bevor die “Retroperspektive”nach Moskau kam, tourte sie seit ihrer Eröffnung vor drei Jahren in der “Neuen Nationalgalerie” in Berlin durch ganz Europa und die USA. Jetzt sind Newtons beste Arbeiten – angefangen von den frühen Werken der 60er Jahre, bis zu den “Big Nudes” – endlich auch in Russland zu sehen.
Im Zuge des Festival “Mode und Stil in der Fotografie” zeigen außerdem russische und internationale Modefotografen in zwei Wochen ihre Werke. Die Ausstellungen werden unter anderem in der “Manege”, der “Neuen Manege”, im GUM, im “Museum für zeitgenössische Geschichte” und dem “Moskauer Kunstzentrum” zu sehen sein.
(sp/rUFO)
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