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| Schwer verkäuflich: Teuerer Wohnraum in Neubauten in Moskau (Foto: Archiv) | |
Dienstag, 09.12.2008
Immobilien-Krise Moskau: Zehnmal weniger Verkäufe
Moskau. Die Finanzkrise wird für die russische Bauindustrie eine existenzielle Bedrohung: Bauträger, die in Moskau früher 40-50 Neubau-Wohnungen im Monat verkaufen konnten, wurden im November im Schnitt fünf Wohnungen los.
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Diese Zahlen veröffentlichte die Zeitung „Kommersant“. Preisnachschläge von 5 bis 15 Prozent, vereinzelt auch mehr, seien bereits die Regel auf dem Markt für Neubau-Objekte.
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Besonders ungewöhnlich ist die Rabatt-Aktion eines Anbieters von luxuriösen Einfamilienhäusern im Moskauer Umland: Das Unternehmen schenkt allen Käufern einer Villa noch eine Einzimmer-Wohnung in einem Wohnblock in der Nähe. Offenbar soll dies Käufer anlocken, die sich bisher fragten, wie sie denn ihren Gärtner unterbringen sollen.
Auf dem Markt für Büroflächen sind Vermieter inzwischen bereit, bis zu 40 Prozent Nachlass auf ihre ursprünglichen Mietforderungen zu geben.
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Der Zeitung „Wedomosti“ zufolge trifft dies aber nur auf Objekte zu, die während des rapide abgebrochenen Booms zu eigentlich überteuerten Preisen angeboten worden waren.
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