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| Die Verbrennung der Masleniza-Puppe symbolisiert das Ende des Winters (Foto di Carli/.rufo) | |
Freitag, 13.02.2009
Karneval in Moskau beginnt am 23. Februar
Moskau. Trotz der Krise: Moskau feiert Karneval. Die Masleniza (Butterwoche) läuft in diesem Jahr vom 23. Februar bis zum 1. März. Der Etat sei nicht kleiner als in den letzten Jahren, verspricht Tourismus-Chef Antijufejew.
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Zum 8. Mal bereits veranstaltet die Moskauer Stadtregierung die Masleniza – wie immer mit dem Segen der russisch-orthodoxen Kirche. Immerhin gilt die Masleniza als eines der ältesten russischen Volksfeste und symbolisiert das Ende des Winters.
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Zugleich ist es auch die letzte Möglichkeit der „Völlerei“, denn anschließend beginnt in Russland (zumindest für die orthodoxen Christen) die strengste Fastenzeit im Jahr. Sie dauert bis zum Osterfest. Der Beginn - 23. Februar - fällt auf den russischen "Feiertag des Vaterlandsverteidigers".
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Feiern ohne Alkohol, aber mit Spiel und Spaß Zwar müssen die Besucher bei der Moskauer Masleniza auf alkoholische Getränke verzichten. Spaß sei aber auch so garantiert, versichert der Leiter des Moskauer Tourismus-Komitees Grigori Antjufejew.
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„Egal wie das Wetter auch wird, ich habe in den letzten Jahren noch nie erlebt, dass die Masleniza schlecht besucht war“, sagte er auf der Pressekonferenz vor Beginn der Masleniza. Wie üblich gibt es Pfannkuchen (Bliny) satt, dazu (alkoholfreien) Honigwein Medowucha und ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm.
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Masleniza-Städtchen hinter Basilius-Kathedrale Veranstaltungen gibt es überall in der Stadt. Das so genannte Masleniza-Städtchen wird traditionell am Wassilijewski Spusk hinter dem Roten Platz und der Basilius-Kathedrale aufgebaut. Dort können die Besucher russische Folklore und Volkslieder hören, für die Kinder werden es zahlreiche Spiele und Wettbewerbe organisiert. Zudem gibt es Stände mit russischer Handwerkskunst, Karussels und weitere Attraktionen.
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In jedem Jahr bereitet die Stadtregierung zudem eine besondere Überraschung vor; einen Clou, der die Masleniza in die Schlagzeilen bringen soll. Im vergangenen Jahr zauberten die Köche eine Weltkarte aus gebackenen Pfannkuchen zusammen. Der Höhepunkt in diesem Jahr: – wird natürlich noch nicht verraten.
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Karnevalsumzug über die Twerskaja Immerhin, so viel ist jetzt schon bekannt: Der Karnevalsumzug aus dem letzten Jahr wird wiederholt. Der buntkostümierte Zug soll vom Majakowski-Platz über die für den Autoverkehr gesperrte Twerskaja an der Lubjanka und dem Platz Staraja Ploschad (Sitz der Kremladministration) vorbei bis zum Wassiljewski Spusk führen.
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Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich die Parade anzuschauen und sich zu beteiligen. „Wenn Sie kostümiert erscheinen, um so besser“, erklärt Antjufejew. Noch hat Moskau sein Ziel, dem Karneval in Rio einst den Rang abzulaufen, nicht aufgegeben.
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