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| Weniger Geld für die Moskauer Metro. (Foto: Ballin/.rufo) | |
Mittwoch, 12.05.2010
Krise unter Tage: Moskauer Metro baut langsamer
Moskau. Die Krise hat die Moskauer Metro erfasst. Trotz Jubiläum wird die U-Bahn deutlich langsamer ausgebaut als in den Vorjahren. 200 Mio. Euro von der Stadtverwaltung reichen für die Eröffnung von zwei neuen Stationen.
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Am 15. Mai feiert die Moskauer Metro ihren 75. Geburtstag. Das Dreivierteljahrhundert begeht die „reife Dame“ mit einem nächtlichen Konzert in der Station Kropotkinskaja.
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Zudem wird die fahrende Bilderausstellung im Themenzug „Aquarell“ geändert. Waren bisher in den Waggons die Bilder von Sergej Andrijaki zu sehen, so kursiert ab heute ein Bilderzug mit Aquarellen aus dem Puschkin-Museum.
Zu sehen sind Reproduktionen der Bilder von Karl und Alexander Brüllow, Ilja Repin und Nikolai Rörich. Ansonsten sind die Mittel zum Feiern allerdings beschränkt.
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Kein Geld für den weiteren Ausbau vom Kreml Aus dem föderalen Haushalt wird dieses Jahr kein Geld für den Ausbau der Metro freigegeben, teilte Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow mit. Die finanziellen Probleme würden den Bau aber nicht völlig stoppen, versicherte er. Die Stadt gibt acht Mrd. Rubel (200 Mio. Euro) für den Bau aus.
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Dafür werden in diesem Jahr unter der Erde 2,98 Kilometer Schienen verlegt. Das ist knapp halb soviel wie im vergangenen Jahr (6,3 km). Eröffnet werden sollen zwei Stationen: Dostojewskaja und Marjina Roschtscha. Beide gehören der hellgrünen Linie an.
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Sieben neue Stationen bis 2013 Eigentlich war die Einweihung der Marjina Roschtscha schon im Dezember 2009 geplant. Metro-Chef Dmitri Gajew erklärte allerdings kurz vorher, dass es „noch viele Fragen“ gebe und die Eröffnung daher verschoben werden müsse.
Bis 2013 ist die Eröffnung von insgesamt sieben Stationen vorgesehen: zwei in diesem Jahr, drei im Jahr 2011 und je eine 2012 und 2013. Dabei wird sich das Netz U-Bahn vor allem in die Außenbezirke der russischen Hauptstadt erweitern.
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Neue Ringlinie als Perspektive, Sicherheit hat Vorrang Perspektivisch ist in den nächsten Jahren der Bau einer zweiten Ringlinie angedacht. Dieser soll zu einer deutlichen Entlastung der bestehenden U-Bahn-Linien führen. Noch sind diese Pläne freilich nicht klar formuliert. Berechnungen über die Kosten gibt es zumindest offiziell auch noch nicht.
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Nach den Anschlägen auf die U-Bahn im März wird allerdings die Sicherheit der Moskauer Metro deutlich erhöht. Bis Jahresende sollen rund 100.000 zusätzliche Überwachungskameras angebracht werden.
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