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Freitag, 20.02.2009
Aktualisiert 20.02.2009 16:45
Krisenfolge: Dreimal mehr Diebstähle in Supermärkten
Moskau. Seit Beginn der Krise ist die Anzahl von Diebstählen in Moskaus Supermärkten drei Mal so hoch wie zuvor. Das sagte der Chef der Vereinigung der Einzelhändler, Lew Hasis auf einer Sitzung der Supermarkt Betreiber.
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Dies sei eine Frage der öffentlichen Ordnung, sagte der Verbandsfunktionär. Nach seinen Angaben wurden im vergangenen Jahr in den Supermarktketten „Pjatjorotschka", „Perekrjostok" und „Karusell" 250.000 Diebe gestellt. Hauptobjekt der Diebesbegierde war Alkohol.
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Bei den Lebensmitteln „führt“ Schokolade. Moskauer lassen aber auch gern Getreideprodukte und Fleisch-Spezialitäten mitgehen.
Um diese Kriminalität einzuschränken, schlägt Hasis vor, die Strafen für Diebe zu verschärfen und die Rechte der Einzelhändler zu stärken. So sollen sie die Kosten für die gestohlenen Waren vom gefassten Dieb zurück fordern können.
Das sei ein Ausgleich für die Diebstahl-Verluste, die sonst die ehrlichen Käufer mit bezahlen müssen, argumentierte Lew Hasis.
Die Supermärkte versuchen das Diebstahl-Problem mit verstärktem Einsatz von Sicherheitskräften zu lösen, nur verursachen diese wieder Lohnkosten.
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Die Einzelhändler machen so unter anderem auch die zunehmenden Diebstähle für den rasanten Anstieg der Lebensmittelpreise in den Supermärkten verantwortlich.
Teilweise sind die Preise seit Neujahr um 25 Prozent gestiegen.
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