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| Luschkow beim Subbotnik: Für den Bau einer Autobahn muss er wohl noch einige Sonderschichten einlegen (Foto: rufo) | |
Freitag, 04.07.2003
Luschkow will Schnellverbindung Moskau-Berlin
Moskau. Luschkow und Wowereit wollen den Verkehr zwischen Moskau und Berlin beschleunigen. Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow erklärte bei seinem Berlinbesuch, er habe das mit OB Klaus Wowereit besprochen. Es gehe um eine schnellere Straßenverbindung, weil der Luftweg zu teuer sei. Zudem gäbe es ja auch noch einige Menschen, die panische Angst vorm Fliegen hätten, scherzte Luschkow. Der Plan einer Autobahn Moskau-Berlin ist allerdings auch schon zehn Jahre alt und scheiterte bislang an Geldmangel und der Angst der Reisenden vor Wegelagerern und Transitvisagebühren.
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Das Projekt war erstmals 1992 vom Kreml ins Gespräch gebracht worden. Investoren fanden sich aber weder in Russland noch in Deutschland.
Deutschen Unternehmen, die sich am Ausbau der Infrastruktur in Moskau selbst beteiligen möchten, empfahl Luschkow drei Investitionsobjekte, darunter zwei weitere Ladenhüter.
Erstens könnten sie den Bau des internationalen Handelszentrums Moskau-City finanzieren, an dem seit acht Jahren mit Unterbrechungen gebaut wird. Luschkow hatte angeboten, dort auch ein neues Parlamentarisches Zentrum einzurichten. Das war aber an der Flaute in der russischen Staatskasse gescheitert.
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Das zweite Investitionsobjekt ist der Ausbau der Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo. Der eigentlich schon beschlossene Umbau des Internationalen Flughafens Scheremetjewo 2 und der Bau des neuen Terminals Scheremetjewo 3 scheiterte in den letzten sieben Jahren an ständigen Streitereien zwischen Lufthansa, Aeroflot, der Stadt Moskau und dem Gebiet Moskau.
Drittens bot Luschkow deutschen Investoren an, am Bau des vierten Stadtautobahnrings in Moskau mitwirken. Dieser vierte Ring soll die Stadt vom Verkehr entlasten und den Stau auf Moskaus Straßen lindern.
(ab/.rufo)
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