 |
|
| Schneeschippen ist angesagt - hier wird ein Dach in der Moskauer Innenstadt geräumt. (Foto: ITAR-TASS) | |
Montag, 21.12.2009
Moskau bricht am Montag alle Schnee- und Staurekorde
Moskau. In der russischen Hauptstadt stauen sich die Autos auf einer Länge von 1.700 Kilometern. Es fällt so viel Schnee, wie schon 100 Jahre nicht mehr. Stau auch in der Moskauer Metro – an den Kassen…
|
|
In den letzten 48 Stunden fielen in Moskau bis zu 23 Zentimeter Schnee, verlautet aus dem Wetteramt. Die Beamten der Stadtverwaltung raten den Moskauern, ihre Autos besser am Straßenrand stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, um das Chaos nicht noch größer zu machen.
|
Dabei versprechen sie: Beim Schneeräumen werden die stehen gelassenen PKW zuerst evakuiert und dann sorgfältig wieder an derselben Stelle abgesetzt. Auf den Moskauer Straßen ist tatsächlich so gut wie alles im Einsatz, was an Räumfahrzeugen da ist.
|
1.700 Kilometer Stau Und doch ist die Natur stärker – inzwischen staut sich der Verkehr auf insgesamt 1.700 Kilometern Länge. Auch das ist ein neuer Rekord. Schon vor zwei Wochen, als der Winter mit Macht in Moskau einfiel, verbrachten viele Autofahrer bis zu sechs Stunden in Staus.
Das hat anscheinend gewirkt: Heute stiegen viele auf die Metro um. Die sieht sich damit einem noch größeren Ansturm ausgeliefert als an normalen Tagen, an denen sie täglich rund neun Millionen Passagiere befördert.
Vor den Kassen bilden sich lange Schlangen. Aber die Moskauer Metro wird auch diese Ausnahmesituation meistern, auch wenn das für die Fahrgäste heißt: Noch enger zusammenrücken.
|
In fünf Tagen ist der Spuk vorbei Im Moskauer Bürgermeisteramt hat man errechnet: Es wird fünf Tage dauern, bis der ganze Schnee aus der Stadt weggeräumt ist. Aber auch die Natur selbst könnte helfen – zum Ende der Woche soll es Tauwetter und vielleicht sogar Regen geben. Der macht den Lawinen dann den endgültigen Garaus.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>