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| Moskau droht eine Eichhörnchen-Plage. Foto: www.nvpavlov.hotbox.ru | |
Freitag, 30.01.2004
Moskau droht Eichhörnchen-Schwemme
St. Petersburg. Nach Angaben der Zeitung „Tribuna“ droht der russischen Hauptstadt in den nächsten Jahren eine Epidemie besonderer Art. Die Zahl der Eichhörnchen in den Wäldern rund um Moskau soll derart ansteigen, dass die Tiere vor Hunger in die Stadt getrieben werden. Dort würden sie sich dann in Rudeln auf Hunde wie Menschen stürzen.
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Solch ein Horrorszenarium hatte niemand vorausgesehen, als das Tierschutzamt im Herbst letzten Jahres 18 der possierlichen Tierchen in den Wäldern aussetzte. Die gute Tat der Umweltschutz-Beamten droht jedoch in eine ökologische Katastrophe umzukippen. Die Moskauer Wälder können nicht alle Eichhörnchen ernähren, und die kleinen Nager vermehren sich mit ungeahnter Schnelligkeit.
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Im Moment ist Paarungszeit, und schon ab März wird die Zahl der kleinen Nussknacker um das Zehnfache steigen. Sollten sich die Befürchtungen bewahrheiten, könnte die Hauptstadt bald von Rudeln aus 20-50 ausgehungerten und dadurch aggressiven Eichhörnchen heimgesucht werden, die nicht nur Hunde, sondern auch Menschen anfallen könnten. (sb/.rufo)
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