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| Amokläufer Milizmajor Jewsjukow im Supermarkt beim Durchladen der Tatwaffe, der er von seinem Vize gekauft hatte. (Foto: Überwachungsvideo/TV) | |
Montag, 25.05.2009
Aktualisiert 25.05.2009 17:00
Moskau: OMON-Offizier bei Sprengstoffhandel festgenommen
Moskau. Ein altgedienter Offizier der Miliz-Sondereinheit OMON ist in Moskau bei dem Versuch festgenommen worden, eine grössere Partie Sprengstoff zu verkaufen. Der Mann war selbst Leiter der Waffenkammer der Milizsondereinheiten.
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Der 56-jährige hatte sich im Laufe von über 20 Dienstjahren in den Reihen der OMON bis zum Oberfeldwebel heraufgedient. Er war im Nordwesten Moskaus Leiter des Waffen- und Sprengstofflagers der Polizeisondereinheit, die den deutschen SEK entspricht.
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Die Abteilung für Innere Sicherheit der Moskauer Polizei hatte bei dem Oberfeldwebel zum Schein eine "grössere Partie" Sprengstoff bestellt. Beim Verlassen des Geländes wurde der Mann festgenommen.
Es seien sogleich auch "eine Reihe von Vorbeugenden Massnahmen zur Abwehr ähnlicher Vorfälle" getroffen worden, sagt der Sprecher der Moskauer Innenbehörde Viktor Birjukow laut Ria Nowosti.
Vor kurzem war der Moskauer Polizeichef Pronin von Präsident Medwedew entlassen worden, nachdem der Leiter einer Milizwache bei einem Amoklauf zwei Menschen getötet und sieben verletzt hatte.
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Sein Stellvertreter wurde wegen Waffenhandels festgenommen.
Die Tatwaffe des Amokläufers stand, wie sich später herausstellte, seit Jahren als gestohlen auf der Fahndungsliste.
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Erste Schadensersatzklage gegen Miliz-Amokläufer Ebenfalls heute wurde bekannt, dass eines der Opfer des Amokläufers Klage auf Schadensersatz im Ausmaß von fünf Millionen Rubel (etwa 115.000 Euro) eingereicht hat.
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Der Betroffene war von zwei Kugeln in Bauch und Kopfe getroffen worden.
Er liegt bis jetzt im Krankenhaus, da bisher eine der Kugeln nicht entfernt werden konnte, teilt sein Anwalt Igor Trunow mit.
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