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| In Russland hilft nur warm anziehen, wenn es richtig kalt wird (Foto: .rufo) | |
Mittwoch, 21.09.2005
Moskau steht ein kalter Winter bevor
Moskau. In fast ganz Russland ist die Durchschnittstemperatur im Verlauf der letzten Jahrzehnte spürbar gestiegen. Auf den kommenden Moskauer Winter wird der Treibhauseffekt aber keinen Einfluss haben.
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Einer Langzeitprognose des russischen Wetterdienstes Rosgidromet zufolge wird es bereits Anfang November sehr kalt werden. Den Winter über werde das Thermometer nur selten über die Minus-Zehn-Grad-Marke steigen, sagte Rosgidromet-Chef Alexander Bedrizki. Insgesamt werde der kommende Moskauer Winter um durchschnittlich zwei Grad kälter als der vergangene.
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Moskau wieder so eisig wie unter Breschnew
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Damit dürfte es in der russischen Metropole wieder so eisig zugehen, wie zu Lebzeiten von KP-Chef Breschnew. Zum Jahresbeginn 2005 waren dagegen selbst kälteempfindlichen Moskauern Zweifel am Schicksal des Weltklimas begonnen. Im Januar taute in der russischen Hauptstadt fast der gesamte Schnee weg – ein praktisch noch nie zuvor da gewesenes Phänomen. Anschließend fiel dann aber eine Rekord-Schneemenge.
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Außer für Moskau sagt der staatliche Wetterdienst auch für Nordrussland einen ungewöhnlich kalten Winter voraus. Lediglich im nordostsibirischen Jakutien werde es mit einer Durchschnittstemperatur von minus 40 Grad wieder so einen warmen Winter geben, wie im Vorjahr. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Prognosen auch eintreffen, liegt offiziell bei 68 Prozent.
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Außer einem garant weißen Weihnachts- und Silvesterfest gibt es für alle Moskauer noch eine weitere gute Nachricht. Die Stadtverwaltung will endlich dazu übergehen, in diesem Winter anstelle hochgiftiger und ätzender Chemikalien zumindest teilweise Granulat zu streuen. Während sich auf den viel befahrenen Schnellstraßen auch in Zukunft nicht viel an der Streu-Praxis ändern wird, gibt es in Zukunft zumindest auf den Hinterhöfen und Fußgängerwegen „skandinavische Zustände“ - zum Wohl von Winterschuhen und Hundepfoten.
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(kp/.rufo)
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