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| Die Straße Kusnezki Most gehört zu den wenigen erhaltenen Altstadtvierteln Moskaus (Foto: mosday.ru) | |
Donnerstag, 20.12.2007
Moskau Tourismus: Flaniermeile Kusnezki Most
Moskau. In Moskau beginnt 2008 der Ausbau einer neuen Fußgänger-Zone. Teile der Straßen Kusnezki Most und Roschdestwenka sollen für Autos gesperrt werden. Das dürfte das Viertel noch beliebter machen.
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Die verwinkelten Gassen auf dem hügeligen Gelände von Kusnezki Most eignen sich ideal für eine Fußgängerzone. Mitten im Zentrum Moskaus gelegen, bleibt das Viertel hinter den Fassaden des Kinderkaufhauses Detski Mir, des Hotels Ararat Park Hyatt und des Bolschoi Theaters vom Lärm der darum herumführenden Hauptverkehrsstraßen verschont.
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Kopfsteinpflaster und Gründerzeitbauten Als Fußgängerzone ausweisen will die Stadt den Teil der Straße Kusnezki Most zwischen Neglinnaja-Straße und Roschdestwenka-Straße sowie der parallel zur Straße Kusnezki Most verlaufenden Puschetschnaja-Straße.
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Kusnezki Most ist längst eine beliebte Adresse bei Bürgern und Moskau-Kennern. Entlang der teilweise noch mit Kopfstein gepflasterten Straßen stehen zahlreiche, allerdings größtenteils sanierungsbedürftige Altbauten aus der Gründerzeit. Die besten Plätze haben sich schon Luxus-Boutiquen gesichert – unter anderem gibt es hier auch einen Ausstellungsraum des schwäbischen Juweliers Wellendorff.
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Wandeln auf der historischen Brücke Gut möglich – vermutet zumindest die staatliche Zeitung „Rossijskaja Gazeta“ –, dass die Stadt bei ihren Sanierungsarbeiten sogar die Überreste der historischen Kusnezki-Brücke freilegen und wiederherstellen lässt. Sie waren bereits im Jahr 1986 bei Reparaturarbeiten unter dem Asphalt gefunden worden und befinden sich laut Fachleuten in einem guten Zustand.
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Das Viertel mit der restaurierten Brücke könnte dann, so die Zeitung weiter, in das Tourismus-Programm „Goldener Ring Moskaus“ integriert werden. Das Programm sieht die Schaffung eines zusammenhängenden Systems von touristischen Zonen vor. In allen Zonen befinden sich Bau- und Kulturdenkmäler.
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Buntes Nachtleben Und auch nachts steht das Leben rund um die Metro-Station „Kusnezki Most“ keine Sekunde lang still: Eine Bar reiht sich an die andere. Hier befinden sich die beliebte „Karma Bar“, das berüchtigte „Hungry Duck“ und seit kurzem hat auch wieder der Oligarchen-Klub „Most“ geöffnet.
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Die Fußgängerzone wird das Viertel zweifelsohne aufwerten. Was bisher noch fehlte, ist eine Ruhezone mit Straßencafés, wo Touristen und Einkäufer im Sommer eine Pause einlegen können. Moskau-Fans dürfen sich schon jetzt freuen: Wenn die Fußgängerzone frei gegeben wird, dann erfüllt sich vielleicht auch der Traum vom gemütlichen Eiskaffee auf Kuznezki Most.
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(cj/.rufo/Moskau)
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