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Generalmajor Iwanow übernahm nach dem Amoklauf eines Polizisten die Leitung der Moskauer Miliz (Foto: newsru.com)
Generalmajor Iwanow übernahm nach dem Amoklauf eines Polizisten die Leitung der Moskauer Miliz (Foto: newsru.com)
Mittwoch, 29.04.2009

Moskauer Polizei hat neuen Chef - und drei Helden

Moskau. Innenminister Raschid Nurgalijew hat Alexander Iwanow zum neuen Polizeichef der Hauptstadt ernannt. Er wird Nachfolger von Wladimir Pronin, der nach dem Amoklauf eines Revierchefs den Hut nehmen musste.

Generalmajor Iwanow führt das Amt vorerst nur kommissarisch. Bisher war Iwanow stellvertretender Polizeichef Moskaus und in dieser Funktion für die Kriminalpolizei zuständig.

Wie newsru.com berichtet, hat sich Iwanow im „Kampf“ gegen oppositionelle Kräfte besonders hervorgetan. So schickte er im Januar einen Brief an die Leitung einer staatlichen Wirtschaftshochschule, in dem er Namen von Studenten nannte, die bei einem der „Märsche der Unzufriedenen“ festgenommen wurden.

Er empfahl darin der Hochschulleitung, diese „unverlässlichen“ Studenten zu exmatrikulieren.

Amokläufer nach Schusswechsel lebend gefasst


Der Amoklauf mit drei Toten und sechs Verletzten hat der Moskauer Miliz aber nicht nur Antihelden beschwert: Die drei Streifenpolizisten, die den Mörder stellten und überwältigten, werden jetzt Auszeichnungen erhalten. Besonders lobenswert sei, dass sie den Amok laufenden Miliz-Major Denis Jewsjukow lebend stellten und nicht erschossen, obwohl sie in dieser Situation dazu das volle Recht gehabt hätten.

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• Medwedew feuert Moskauer Polizeichef nach Amoklauf (28.04.2009)
• Psychologisch sind Milizionäre und Banditen ähnlich (28.04.2009)
• Umfrage in Moskau: Angst vor neuen Amokläufern? (28.04.2009)
• Amoklauf: Moskauer Polizei verschäft innere Kontrolle (27.04.2009)
• Tote und Verletzte nach Amoklauf in Moskauer Supermarkt (27.04.2009)
In einem Interview erklärte einer von ihnen, sie hätten ihren durchgedrehten Kollegen das erste Mal im Scheinwerferlicht ihres Streifenwagens im Hof hinter dem Supermarkt gesehen, als dieser mehrere Frauen herausführte und an die Wand stellte. Zuvor hatten sie den erschossenen Autofahrer und einen tödlich verletzten Supermarktkunden gefunden.

Rettender Müllcontainer


Die Aufforderung, die Waffen niederzulegen, beantwortete der Amokläufer mit Schüssen, worauf sich einer der Milizionäre in einen Müllcontainer warf. Dies rettete ihm möglicherweise das Leben, weil der Behälter über 30 Meter Distanz den Pistolenkugeln des Schützen standhielt.

Gemeinsam mit einer zweiten Streifenwagen-Besatzung und Wachleuten des Supermarkts wurde dann der Hof durchsucht, in dem sich Täter versteckt hatte. Schließlich feuerte dieser aus nur zwei Meter Entfernung auf einen seiner Kollegen, der nicht einmal eine schutzweste trug – und verfehlte ihn. Daraufhin gelang es dem Polizisten, dem Amokläufer die Waffe aus der Hand zu schlagen.

Der Täter wehrte sich bis zum Schluss


„Es begann ein Kampf. Der Mörder wehrte sich verbissen, aber zu dritt haben wir ihn überwältigt und ihm Handschellen angelegt. Jewsjukow war dem Anschein nach nicht besonders betrunken. Aber sein Blick war völlig sinnentlehrt, irgendwie tierisch. Er schimpfte und schrie herum, er werde uns umbringen und versetzen lassen", so einer der drei an der Festnahme beteiligten Milizionäre.

"Wir haben in dem Moment nicht geglaubt, dass er Milizionär ist“, fügte er hinzu - trotz der Uniformjacke, die der Amokläufer getragen hatte.



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