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| 25 Jahre nach der ersten Moskauer Olympiade finden viele Moskauer, ihre Stadt hätte die Spiele ein zweites Mal verdient (Foto: www.vesti.ru) | |
Montag, 20.06.2005
Olympiastadien für Moskau auch ohne Olympiade
Moskau. Um seine Chancen für die Austragung der Olympiade 2012 zu erhöhen, will Moskau schon jetzt 37 Sportstätten bauen lassen. Egal, wie die Entscheidung des IOC am 6. Juli 2005 in Singapur ausfällt.
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Der Entwicklungsplan für die Infrastruktur Moskaus bis 2010 umfasst die Errichtung von 300 weiteren Sportanlagen. 37 von diesen will der Vize-Oberbürgermeister Moskaus Valeri Schanzew unabhängig von der IOC-Entscheidung renovieren bzw. neu bauen lassen.
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Grobentwürfe anstelle von Detailplänen
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Der Sportkomplex Dynamo, das „J.A.Samaranch-Tennis-Zentrum“, das Spartak-Fußballstadion Spartak und das ZSKA-Fußballzentrum entstehen schon in den nächsten drei Jahren, teilte das Bewerbungskomitee russland-aktuell.RU mit. Den internationalen Sportverbänden wird garantiert, dass sie die Stätten schon zwei Jahre vor der Olympiade für die Vorbereitungen auf die Spiele nutzen können.
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Die endgültigen Projektpläne für die 250 weiteren Anlagen sollten eigentlich schon fertig sein, damit unmittelbar mit dem Bau begonnen werden kann. Dass bislang nur grobe Entwürfe existieren mindert die Chancen der russischen Metropole auf eine Austragung der Spiele.
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Nur noch Außenseiterchancen für Moskau
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Sollte Moskau das Kopf-an-Kopf-Rennen doch noch gewinnen, würden in Moskau demnächst zwei Stadien für Triathlon und Rudern und eine Schießsport-Anlage in Krylatskoje, ein Sportkomplex in Nowoperedelkino und eine Arena zum Bogenschießen in Luschniki gebaut. Die allermeisten Sportstätten werden in Tuschino errichtet. Dort sollen ein Baceballstadion, Ein Mehrzweck-Sportkomplex, ein Wassersportzentrum, ein Beachvolleyball-Stadion und Hockeystadion entstehen.
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Inzwischen werden der russischen Hauptstadt im Wettbewerb mit London, Paris, Madrid und New York bestenfalls Außenseiter-Chancen eingeräumt. Das Bewerbungskomitee „Moskau 2012“ nennt gewichtige Gründe, weshalb das IOC sich dennoch für Moskau als Austragungsort der Olympischen Spiele 2012 entscheiden sollte: Moskau sei „eine historische Entscheidung für die Welt und für Russland“, heißt es. Laut soziologischer Umfragen unterstützen 90% der Russen die Austragung der Olympischen Spiele in Moskau.
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Die wichtigsten Olympischen Anlagen können vom Stadtzentrum aus mit Flusstaxis auf der Moskwa, die zur olympischen Hauptverkehrsader werden soll, leicht erreicht werden. Außerdem sei Moskau technisch vorbereitet: Zwei Drittel aller olympischen Objekte, vor allem die Sportanlagen in Luschniki, Krylatskoje und Bitza, seien schon heute einsatzbereit.
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(kam/.rufo)
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