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| Die U-Bahn-Station Delowoi Zentr ist eine der neuesten Haltestellen der Moskauer Metro. Sie hat sogar zwei Etagen. (Foto: Ballin/.rufo) | |
Donnerstag, 26.11.2009
Preise und Zahl der Stationen in der Metro steigen
Moskau. Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es für Moskauer Metrofahrer. Die gute: Zum Neujahr eröffnet die Metro drei neue Stationen im Westen der Stadt. Die schlechte: Die Preise für ein Ticket steigen deutlich.
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Die hellblaue Arbatsko-Pokrowskaja-Linie wird erweitert. Die neuen Stationen heißen „Wolokolamskaja“, „Mitino“ und „Mjakinino“. Damit werden rund 130.000 Menschen in den westlichen Außenbezirken Moskaus an das Metronetz angeschlossen.
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Entlastung für Autoverkehr und Nachbar-Metrolinie Einerseits sollen die neuen Stationen die Einfahrtsstraßen im Westen Moskaus entlasten. Andererseits wird dadurch auch ein wenig Druck von der völlig überlasteten violetten Nachbarlinie der Metro genommen.
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„Die Endstation „Mitino“ befindet sich im Zentrum des gleichnamigen Stadtviertels an der Kreuzung der Straßen Mitinskaja und Dubrawnaja. Die Station ist mit einer einheitlichen Kuppel gedeckt, die Frage der Beleuchtung ist originell gelöst worden: Die Oberfläche der Nischen an der Decke wurden in kleine Kästchen unterteilt, die ein Licht- und Schattenspiel an der Kuppel schaffen“, teilte der Pressedienst der Metro über eine der neuen Station mit.
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Hohe Decken unter der Erde Die Station Wolokolamskaja soll die Passagiere schon allein mit ihrer Höhe beeindrucken. Über acht Meter hoch sind die Deckenkonstruktionen. Die leichten Stützsäulen sollen den Fahrgästen auch unter der Erde ein Gefühl der Weite und Offenheit vermitteln.
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Die Station „Mjakino“ befindet sich sogar schon außerhalb der Moskauer Stadtgrenzen. Rein administrativ gehört sie zur Moskauer Trabantenstadt Krasnogorsk. Genau genommen liegt sie unterhalb eines geplanten Parkhauses des Riesen-Ausstellungszentrums Krokus-City. Die Station ist die erste Metrostation in Moskau, die vollständig durch private Investoren finanziert wird.
Weniger Stationen als geplant fertig Das war für die Inbetriebnahme auch nötig, denn die Moskauer Metro selbst muss wegen der Krise sparen Eigentlich sollten in diesem Jahr fünf neue Stationen fertig gestellt werden. Doch die Stationen „Dostojewskaja“ und „Marina Roschtscha“ auf der hellgrünen Linie werden erst 2010 gebaut.
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Tarife steigen um über zehn Prozent Zugleich erhöht die U-Bahn die Tarife. Oberbürgermeister Juri Luschkow begründete das mit den gestiegenen Energiepreisen. Im nächsten Jahr kostet eine Einzelfahrkarte dann 25 Rubel (0,58 Euro). In diesem Jahr lag der Preis bei 22 Rubel (0.51 Euro).
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Freilich steigen die Preise bei der Metro seit 2004 jedes Jahr. Eine interessante Statistik: Seit dem Amtsantritt Putins haben sich die Fahrpreise in der Metro mehr als versechsfacht (Anfang 2000 kostete ein Ticket noch vier Rubel).
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Zu Sowjetzeiten kostete eine Fahrkarte übrigens fünf Kopeken. Ihren Höchstpreis erreichten die Metrotickets 1997. Damals kosteten sie 2.000 Rubel. Allerdings war der Rubel damals in Zeiten der Hyperinflation auch nichts wert. Der Rubel wurde Anfang 1998 im Verhältnis von 1.000:1 denominiert – eine Metrokarte kostete anschließend nur noch zwei Rubel.
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