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| Das Gebäude Leningradski Prospekt 80, in dem der Waffenkonzern Almas Antej sitzt (Foto:) | |
Mittwoch, 30.06.2010
Schaschlik auf dem Dach - S-400-Raketenschmiede brennt
Moskau. Eines der Gebäude des Produzenten der russischen Flugabwehrraketen S-300 und S-400 in Moskau ist durch einen Grossbrand zerstört worden. Brandursache bei "Almas-Antej" war vielleicht ein Schaschlik-Grillfeuer auf dem Dach.
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Zumindest kursierten solche Gerüchte unter den Schaulustigen vor dem Gebäude von Almas-Antej am Leningradski Prospekt 80, nicht weit von der Metrostation Sokol.
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Almas-Antej produziert die modernen Flugabwehrsysteme S-300 und S-400 auch für den internationen Markt. Gegen die vereinbarte Lieferung von S-300 Raketen an den Iran protestierten besonders die USA und Israel heftig. Seitdem scheint der Konzern vom Pech verfolgt.
Vor einem Jahr wurde einer der Verkaufsmanager von Almas-Antej vor seiner Wohnung in Moskau erschossen.
Das Katastrophenschutzministerium spricht dagegen davon, dass die Brandschutz-Bestimmungen bei Reparaturarbeiten auf dem Dach nicht eingehalten wurden.
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Das Feuer breitete sich am Mittwochvormittag jedenfalls schnell auf einer Fläsche von 1.700 Quadratmetern aus und wurde von der Feuerwehr in die höchste Gefahrenstufe eingestuft.
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Wegen des Einsatzes von insgesamt 35 Löschzügen und einiger Lösch-Hubschrauber staute sich jedenfalls der Verkehr auf dem Leningradski Prospekt, einer der wichtigsten Moskauer Ausfallstrassen.
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