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| Adrett gekleidet und mit Blumen geht es ins neue Schuljahr. (Foto: mr7.ru) | |
Dienstag, 01.09.2009
Sicherheitsstufe Rot am ersten Schultag in Moskau
Moskau. Hohe Sicherheitsvorkehrungen begleiten den ersten Schultag in Moskau. Während 80.000 Kinder den ersten Schulweg wagen, sind Tausende Polizisten im Einsatz, um Anschläge zu verhindern. Beslan soll sich nicht wiederholen.
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„In der Nacht vor dem 1. September wurden alle Bildungseinrichtungen von Hundestaffeln überprüft und von der Miliz unter besondere Kontrolle genommen“, erklärte der Pressesprecher der Moskauer Polizei, Viktor Birjukow. Seinen Angaben nach werden in den nächsten Tagen an jeder Schule noch ständig zwei Milizionäre aufgestellt.
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Beslan bleibt im Gedächtnis der Russen Insgesamt sind 7.000 zusätzliche Milizionäre im Einsatz, um den ersten Schultag abzusichern. Der „Feiertag des Wissens“, als der der 1. September in Russland begangen wird, soll nicht durch Anschläge getrübt werden.
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Vor fünf Jahren hatten Terroristen in Beslan eine Schule in Geiselhaft genommen. Das blutige Drama, das über 300 Menschenleben kostete, hat sich tief in das kollektive Bewusstsein der Russen eingegraben.
In die Freude von Eltern und Kindern mischt sich daher stets auch ein bisschen Sorge, wenn die Schule wieder beginnt. Dass die Vorsicht nicht ganz unbegründet ist, wurde durch die Vereitlung eines geplanten Anschlags in Dagestan deutlich.
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Eine Million Schüler und Studenten in Moskau
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In Moskau sind aber keine Zwischenfälle gemeldet worden. Insgesamt beginnt für gut eine Million Kinder und Jugendliche der Schulalltag nach drei Monaten Sommerferien wieder. 80.000 von ihnen gehen zum ersten Mal überhaupt in die Schule.
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Eine Zuckertüte wie in Deutschland gibt es für die Kleinen zwar nicht, dennoch ist die Vorfreude der Erstklässler in der Regel besonders groß. Das „erste Klingeln“ darf nach dem Schulappell eine Erstklässlerin mit einem Glöckchen selbst auslösen.
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In den letzten Tagen und Wochen wurden bereits eifrig Vorbereitungen für den Schulbeginn getroffen. Neue Hefte und Schulbücher mussten gekauft werden; Eltern, Großeltern und Tanten standen in den Schreibwarengeschäften nach Füllfederhaltern, Bleistiften und Radiergummis an, und viele Schüler bekommen in diesem Jahr trotz Krise auch wieder einen neuen Rucksack.
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Auswirkung der Krise: Privatschulen mit Finanzproblemen
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Trotzdem hat die Krise auch für Moskauer Schüler schon Auswirkungen. Einige private Eliteschulen der russischen Hauptstadt mussten schließen. Der geringere Andrang machte die Schulen unrentabel.
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Für die übrigen Schüler mussten die Eltern auf die Schnelle eine Ersatzschule finden – in einigen Fällen erreichte die Nachricht von der Schließung der Schule die Eltern erst ein bis zwei Wochen vor Schulbeginn.
Für rund 7.000 Schüler beginnt die Schule übrigens verspätet. Wer von einer Sprachreise aus Großbritannien oder Amerika (oder von einem Auslandsurlaub in einem Land mit Schweingerippegefahr) zurückkehrt,
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muss auf Anweisung von Russlands Oberstem Amtsarzt Gennadi Onischtschenko für mindestens neun Tage in Quarantäne.
So soll dem Ausbruch einer Epidemie des Grippevirus A/H1N1 vorgebeugt werden.
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