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| Im Moskauer Smog ähnelte die Sonne eher dem Mond (Foto: Ballin/.rufo) | |
Mittwoch, 11.08.2010
Smog kehrt zum Wochenende nach Moskau zurück
Moskau. Kurze Atempause für Moskau. Der Smog hat die Hauptstadt verlassen. Leider nicht für lange. Schon zum Wochenende hin soll sich der Wind wieder drehen. Und dieser bringt wieder Smog nach Moskau.
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Derzeit herrscht strahlender Sonnenschein in Moskau. Der Himmel ist weitgehend blau. Allenfalls eine kleine Graufärbung weist noch auf Restbestände von Schmutz in der Luft hin.
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Kaum noch Schadstoffe in der Luft Laut dem staatlichen Wetterdienst MosEkomonitoring sind derzeit alle Schadstoffwerte weit unterhalb der zulässigen Grenzwerte. Speziell die Konzentration des giftigen Kohlenmonoxids liegt bei einem Drittel der zulässigen Höchstwerte.
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In den letzten Tagen überschritt der Schadstoffgehalt in der Luft in den letzten Tagen die Norm noch um ein Vielfaches. Dies sorgte für einen Anstieg bei den Notrufen und auch bei den Sterbefällen. Die Sterberate sei durch Smog und Hitze doppelt so hoch wie üblich, räumten Mediziner ein. Der amerikanische Umweltexperte Jeff Masters schätzt gar, dass dem Wetter in Russland mindestens 15.000 Menschen zum Opfer gefallen sind.
Drehender Wind bringt neuen Rauch Zumindest in Moskau hat sich die Lage – trotz Hitze – entspannt. Doch die Verschnaufpause ist nur kurz. „Alles hängt von der Windrichtung ab. Sobald es wieder Ostwind gibt, d.h. näher zum Freitag hin, steigt die Gefahr, dass verrauchte Luft in die Stadt kommt“, erklärte Alexej Popikow, Chefexperte von MosEkomonitoring.
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Im Osten von Moskau brennen immer noch Torffeuer in den Kreisen Schatura Jegorjewsk und Kolomenskoje. Auch im benachbarten Gebiet Rjasan und im etwas weiter entfernten Gebiet Nischni Nowgorod brennt es noch vielerorts.
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Fluten der Torffelder hat begonnen Zwar kann der Katastrophenschutz russlandweit inzwischen einige Erfolge vermelden, doch noch ist unklar, ob Minister Sergej Schoigu sein Versprechen einhalten kann, die Feuer bis zum Wochenende vollständig unter Kontrolle zu bekommen. In der Region Brjansk z.B. sind heftige neue Feuer ausgebrochen.
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Auch die Hitze bleibt Russland weiterhin erhalten. Um die Gefahr eines erneuten Aufflammens bereits gelöschter Torfbrände zu vermeiden, hat der Gouverneur des Moskauer Umlands angeordnet, die gelöschten Torffelder unter Wasser zu setzen. Heute haben dazu die ersten Arbeiten begonnen.
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Die nötige Wassermenge soll aus dem Fluss Oka, einem Nebenfluss der Wolga gewonnen werden. Das Wasser wird über eine 20 Kilometer lange Pipeline ins Krisengebiet gepumpt.
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